Familienauto gerammt – auch das dritte Kind gestorben

Georgensgmünd.  Zwei Tage nach dem tragischen Unfall in Mittelfranken ist auch das dritte Kind tot. Das vierjährige Mädchen erlag seinen Verletzungen.

Ein 19-Jähriger hatte mit einem Transporter das Familienauto gerammt. Die Mutter starb noch an der Unfallstelle, drei Kinder später im Krankenhaus.

Ein 19-Jähriger hatte mit einem Transporter das Familienauto gerammt. Die Mutter starb noch an der Unfallstelle, drei Kinder später im Krankenhaus.

Foto: Alexander Auer / dpa

Der tragische Unfall in Georgensgmünd in Mittelfranken hat ein weiteres Todesopfer gefordert. Nach der Mutter und zwei ihrer Kinder (9, 12) ist nun auch das dritte Kind, ein vierjähriges Mädchen, gestorben. Wie die Polizei mitteilte, erlag es seinen Verletzungen.

Der Ehemann der 35 Jahre alten Mutter hatte bei dem Unfall auf der Bundesstraße 2 ebenso schwere Verletzungen erlitten wie der 19 Jahre alte Unfallverursacher. Der Zustand des Vaters sei zwar stabil, müsse aber weiterhin als kritisch eingestuft werden, teilte die Polizei weiter mit.

Der Transporter des 19-Jährigen war am späten Sonntagnachmittag in Richtung Nürnberg unterwegs gewesen, als er aus ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geriet und in das Familienauto krachte.

Ein weiterer verheerender Unfall ereignete sich ebenfalls am Sonntag in Südtirol: Ein offenbar schwer betrunkener Mann raste in eine Touristengruppe – sechs junge deutsche Reisende kamen dabei ums Leben. (br/dpa)

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