Vulkanausbruch

Tonga: Britin wollte Hunde retten – und stirbt in der Flut

Unterwasser-Vulkan: Ungewissheit über Schäden in Tonga

Unterwasser-Vulkan: Ungewissheit über Schäden in Tonga

Nach dem Ausbruch eines Unterwasser-Vulkans in Tonga im Südpazifik ist das gesamte Ausmaß der Verwüstungen in dem Inselstaat noch unklar. Berichte über Verletzte und Todesopfer lagen zunächst nicht vor. Australien fliegt Hilfslieferungen in den Südpazifik.

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Nuku'alofa/London  Eine Britin wird seit dem Vulkanausbruch in der Nähe des Inselreichs Tonga vermisst. Nun hat ihre Familie traurige Gewissheit.

Der Ausbruchs Untersee-Vulkans Hunga-Tonga-Hunga-Ha'apai hat das Inselreich Tonga nicht nur von der Außenwelt abgeschnitten, sondern auch für eine dramatische Lage vor Ort gesagt. Bisher ist unklar, wie viele Menschen nach den Erschütterungen und dem nachfolgenden Tsunami auf den Inseln vermisst werden. Eine Familie meldete aber bereits eine Tragödie.

Nach der gigantischen Eruption Vulkans in der Südsee ist eine Britin ums Leben gekommen. Das britische Außenministerium in London teilte am Montag zunächst mit, die 50-Jährige werde vermisst.

Tonga: Frau wird von Flutwelle mitgerissen – Britin stirbt durch Tsunami

Die Familie ließ unterdessen wissen, die Frau sei gestorben. Ihr Mann habe die Leiche gefunden, sagte der Bruder der Vermissten dem Sender Sky News. Nach Angaben der Familie wurde die Frau von einer Flutwelle erfasst worden, als sie ihre Hunde retten wollte. Demnach lebte das Paar bereits seit mehreren Jahren in dem Inselstaat.

Der Vulkanausbruch am Samstag war Tausende Kilometer weit zu hören. Eine gewaltige Aschewolke war wie ein Atompilz kilometerweit in die Höhe gestiegen. Die Eruption löste Flutwellen aus und versetzte viele Pazifik-Staaten in Alarmbereitschaft. Das Ausmaß der Schäden in dem Südseearchipel und die Zahl möglicher Opfer sind weiter unklar.

(fmg/dpa)

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