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ESC 2022: Ukraine gewinnt - Deutschland auf letztem Platz

| Lesedauer: 19 Minuten
Das sind die ESC-Gewinner der vergangenen Jahre

Das sind die ESC-Gewinner der vergangenen Jahre

Seit 1956 sitzen Menschen weltweit einmal jährlich vor dem Fernseher und feuern die heimischen Kandidaten beim Eurovision Song Contest an. Die letzten Gewinner im Schnelldurchlauf:

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Turin.  Die Ukraine hat den Eurovision Song Contest 2022 gewonnen. Deutschland landet auf dem letzten Platz. Alles in unserem ESC-Liveblog.

Die Ukraine hat den Eurovision Song Contest 2022 gewonnen. Die Band "Kalush Orchestra" und sein Song "Stefania" haben von den Zuschauerinnen und Zuschauern sagenhafte 439 Punkte erhalten. Das konnten auch die Jury-Lieblinge – Sam Ryder aus dem Vereinigten Königreich, Chanel aus Spanien und Cornelia Jakobs aus Schweden – nicht mehr aufholen.

Vor dem Hintergrund des Krieges galt die Ukraine bei Buchmachern und in Wettbüros schon vor dem ESC-Finale als klarer Favorit. Deutschland konnte auch in diesem Jahr seine Pechsträhne nicht durchbrechen. Malik Harris landete mit dem Song "Rockstars" mit sechs Punkten auf dem letzten Platz.

Unsere Korrespondenten Marc Schulte und Martin Schmidtner waren live in Turin vor Ort. Wie der ESC 2022 lief, lesen Sie in unserem Blog.

ESC-News von Samstag, 14. Mai: Der finale Punktestand

1.33 Uhr: Das ist der finale Punktestand der Finalistinnen und Finalisten des ESC:

  1. Ukraine: 631 Punkte
  2. Vereinigtes Königreich: 466 Punkte
  3. Spanien: 459 Punkte
  4. Schweden: 438 Punkte
  5. Serbien: 312 Punkte
  6. Italien: 268 Punkte
  7. Moldau: 253 Punkte
  8. Griechenland: 215 Punkte
  9. Portugal: 207 Punkte
  10. Norwegen: 182 Punkte
  11. Niederlande: 171 Punkte
  12. Polen: 151 Punkte
  13. Estland: 141 Punkte
  14. Litauen: 128 Punkte
  15. Australien: 125 Punkte
  16. Aserbaidschan: 106 Punkte
  17. Schweiz: 78 Punkte
  18. Rumänien: 65 Punkte
  19. Belgien: 64 Punkte
  20. Armenien: 61 Punkte
  21. Finnland: 38 Punkte
  22. Tschechische Republik: 38 Punkte
  23. Island: 20 Punkte
  24. Frankreich: 17 Punkte
  25. Deutschland: 6 Punkte

Ukraine gewinnt den 66. Eurovision Song Contest

1.03 Uhr: Die Ukraine hat den Eurovision Song Contest 2022 gewonnen. In dem Land ist der Sieg der Band "Kalusha Orchestra" mit Euphorie aufgenommen worden. "Das ist unser gemeinsamer Sieg für unsere Ukraine. Das ist ein Sieg im Gedenken an alle, die umgekommen sind", sagte der Moderator des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, Timur Miroschnytschenko, in der Nacht zum Sonntag mit Blick auf den Angriffskrieg Russlands gegen das Land. "Wir siegen an der musikalischen Front und...", sagte der Moderator, dann brach ihm die Stimme, und er musste weinen.

Das sind die Votes des Publikums

00.42 Uhr: Das sind Ergebnisse des Publikumsvotings:

  • Deutschland: 6 Punkte
  • Frankreich: 8 Punkte
  • Island: 10 Punkte
  • Finnland: 26 Punkte
  • Rumänien: 53 Punkte
  • Moldawien: 239 Punkte
  • Tschechische Republik: 5 Punkte
  • Litauen: 93 Punkte
  • Norwegen: 146 Punkte
  • Armenien: 21 Punkte
  • Estland: 98 Punkte
  • Polen: 105 Punkte
  • Belgien: 5 Punkte
  • Schweiz: 0 Punkte
  • Serbien: 225 Punkte
  • Aserbaidschan: 3 Punkte
  • Australien: 2 Punkte
  • Niederlande: 42 Punkte
  • Italien: 110 Punkte
  • Griechenland: 57 Punkte
  • Portugal: 36 Punkte
  • Ukraine: 439 Punkte
  • Spanien: 228 Punkte
  • Schweden: 180 Punkte

Das sind die Juryvotes der Länder

00.03 Uhr: Diese Länder erhalten von der Jurys der Länder 12 Punkte:

  • Niederlande: 12 Punkte für Griechenland
  • San Marino: 12 Punkte für Spanien
  • Nordmazedonien: 12 Punkte für Spanien
  • Malta: 12 Punkte für Spanien
  • Ukraine: 12 Punkte für das Vereinigte Königreich
  • Albanien: 12 Punkte für Italien
  • Estland: 12 Punkte für Schweden
  • Aserbaidschan: 12 Punkte für das Vereinigte Königreich
  • Portugal: 12 Punkte für Spanien
  • Deutschland: 12 Punkte für das Vereinigte Königreich
  • Belgien: 12 Punkte für das Vereinigte Königreich
  • Norwegen: 12 Punkte für Griechenland
  • Israel: 12 Punkte für Schweden
  • Polen: 12 Punkte für die Ukraine
  • Griechenland: 12 Punkte für Aserbaidschan
  • Moldawien: 12 Punkte für die Ukraine
  • Bulgarien: 12 Punkte für Griechenland
  • Serbien: 12 Punkte für Aserbaidschan
  • Island: 12 Punkte für Schweden
  • Zypern: 12 Punkte für Griechenland
  • Lettland: 12 Punkte für die Ukraine
  • Spanien: 12 Punkte für Aserbaidschan
  • Schweiz: 12 Punkte für Griechenland
  • Dänemark: 12 Punkte für Griechenland
  • Frankreich: 12 Punkte für das Vereinigte Königreich
  • Armenien: 12 Punkte für Spanien
  • Montenegro: 12 Punkte für Serbien
  • Rumänien: 12 Punkte für die Ukraine
  • Irland: 12 Punkte für Spanien
  • Slowenien: 12 Punkte für Italien
  • Georgien: 12 Punkte für das Vereinigte Königreich
  • Kroatien: 12 Punkte für Serbien
  • Litauen: 12 Punkte für die Ukraine
  • Österreich: 12 Punkte für das Vereinigte Königreich
  • Finnland: 12 Punkte für Schweden
  • Vereinigtes Königreich: 12 Punkte für Schweden
  • Schweden: 12 Punkte für Spanien
  • Australien: 12 Punkte für Spanien
  • Tschechische Republik: 12 Punkte für das Vereinigte Königreich
  • Italien: 12 Punkte für die Niederlande

Voting ist geschlossen

23.58 Uhr: Das Voting ist nun geschlossen. Nun beginnt die offizielle Punktevergabe. Los geht es mit den Jury-Votes der Länder. In der Halle stürzen alle mit frischen Getränken zurück auf die Plätze und die Spannung steigt. An der Bühne öffnen alle die Apps, weil es keinen Screen in der Nähe gibt.

Auch Mika stellt seinen neuen Song vor

23.47 Uhr: Sänger und ESC-Moderator Mika stellt seinen neuen Song vor und singt ein Medley seiner größten Hits.

Måneskin treten mit neuem Song auf

23.24 Uhr: Måneskin, die italienischen Gewinner vom letzten Jahr, stellen ihren neuen Song "Supermodel" vor. Genial, dass Sänger Damiano trotz seiner Verletzung humpelnd über die Bühne rockt:

Das Voting startet

23.17 Uhr: Für Fans des ESC heißt es nun: fleißig anrufen und SMS schicken! Alle 25 Finalistinnen und Finalisten haben gesungen. Nun kann das Publikum abstimmen – das Voting ist offiziell eröffnet.

Stefan schließt das Finale für Estland

23.11 Uhr: Ist das ein Western-Schinken oder noch der ESC? Dem Song "Hope" von Stefan aus Estland merkt man durchaus an, dass er Western-Fan ist. Kann der estische Cowboy überzeugen?

Konstrakta aus Serbien ist seltsam faszinierend

23.07 Uhr: Die eher ungewöhnliche Performance des serbischen Beitrages war bereits im Vorfeld des ESC Thema in den sozialen Medien. Konstrakta startete als Außenseiterin, hat sich aber irgendwie zu einer Geheimfavoritin gemausert. Den serbischen Song kennen die meisten in der Halle gut genug, um perfekt mitklatschen zu können: erst eine lange Klatschfolge, dann vier Mal nur winken.

Ochman lässt es auf der Bühne regnen

23.03 Uhr: Achtung, es wird traurig und nass. Der Pole Ochmann singt die sehr emotionale Ballade "River". Es sieht aus, als ob die Bühne mit ihrer Wasserkaskade für den Sänger gebaut worden wäre…allerdings kam es zu einem Beinahe-Zusammenstoß zwischen Ochmann und einem Wassergeist.

Sam Ryder ist der "Space Man"

22.57 Uhr: Er gilt als einer der Favoriten auf die oberen Plätze. Der Brite Sam Ryder singt "Space Man" und trägt passend dazu eine Robe, die mit Himmelskörpern bestickt ist. Ryder ist als Influencer einfach Marketingprofi und hat seine "Postcard" genutzt, um dem Publikum ein der Halle richtig einzuheizen!

Sheldon Riley nimmt sich Conchita Wurst als Vorbild

22.48 Uhr: Australien ist eine ESC-begeisterte Nation. In diesem Jahr nimmt Sheldon Riley für Down Under teil. Sein Vorbild ist Conchita Wurst, die Gewinnerin von 2014. Kein Wunder, dass "Not the Same" irgendwie an "Rise like a Phoenix" erinnert. Rileys elaborierte Robe wiegt ganze 40 Kilogramm!

Cornelia Jakobs singt poppige Ballade für Schweden

22.45 Uhr: Barfuß geht es für Cornelia Jakobs aus Schweden auf die Bühne. Schweden ist eine der erfolgreichsten Nationen beim ESC - schließlich haben ABBA ihre Karriere bei dem Musikfestival gestartet. Kann Cornelia Jakobs in die großen Fußstapfen treten?

Zdob și Zdub rocken für Moldawien die Bühne

22.40 Uhr: Die Republik Moldau ist bekannt für seine bunten und schrillen Acts. Auch in diesem Jahr gibt es keine Ausnahme. Zdob și Zdub und Fraţii Advahov wollen mit Folklore-Rock'n'Roll und dem Song "Trenuleţul" überzeugen. Morgens in der S-Bahn wären sie enervierend, hier ist Party!

Drei Schwestern für Island

22.36 Uhr: Für Island treten drei Schwestern an. "Systur" singen die schöne Folk-Ballade "Með hækkandi sól" in Landessprache.

Amanda Tenfjord tritt für Griechenland auf

22.30 Uhr: Der Name Amanda Tenfjord klingt zwar eher skandinavisch (ihre Mutter ist Norwegerein), aber die Sängerin tritt für Griechenland an. Sie sang bereits den Titelsong der Netflix-Serie "Spinning Out". Ihr Bühnenbild ist interessant:

"The Voice"-Gewinner Jeremie Makiese singt für Belgien

22.25 Uhr: Der belgische Sänger Jeremie Makiese ist nicht nur Profi-Torwart, sondern auch Gewinner der belgischen Ausgabe von "The Voice". Ob er mit "Miss You" ins Tor trifft?

Aserbaidschan schickt Nadir Rustamli ins Rennen

22.22 Uhr: Nadir Rustamli tritt mit "Fade to Black" für Aserbaidschan an. Leider eine relativ durchschnittliche Ballade unter den vielen Balladen des diesjährigen ESC.

Litauen bringt französischen Chanson-Charme auf die Bühne

22.17 Uhr: Nein, das ist keien französische Chanson-Sängerin, sondern Monika Liu aus Litauen mit ihrem Song "Sentimental".

Malik Harris tritt für Deutschland auf

22.12 Uhr: Nun kommt der deutsche Act. Malik Harris will uns mit "Rockstars" endlich aus dem ESC-Loch der letzten Jahre holen. Dafür wurde sogar sein Studio nachgebaut:

Die Portugiesen hinter unseren Korrespondenten können sogar Maliks Refrain mitsingen!

Es gibt anerkennenden und freundlichen Applaus.

Der ESC-Favorit Ukraine "Kalush Orchestra"

22.08 Uhr: Die Ukraine und ihr "Kalush Orchestra" werden als absolute Favoriten beim ESC 2022 gehandelt. Zumindest in der Halle klatscht Europa gemeinsam in einem Takt und schreit sich die Seele aus dem Leib.

Niederländische Sängerin S10 singt in Landessprache

22.03 Uhr: Noch ein Song in Landessprache! S10 singt die emotionale Ballade "De Diepte" und kühlt das aufgeheizte Publikum wieder etwas ab. Beeindruckend wie Sängerin Stien nach Chanel die Halle in den Bann zog.

Spanien schickt Chanel ins Rennen

22.00 Uhr: Es ist keineswegs nur das italienische Publikum: alle sind begeistert und kreischen gleich weiter für Spanien. Chanel singt für Spanien "SloMo". Eine sehr tanzbare Popnummer, wie sie beim ESC auf keinen Fall fehlen darf! Spanien hatte bisher den lautesten Applaus und unsere Korrespondeten haben kein Trommelfell mehr.

Gastgeber Italien ist an der Reihe

21.55 Uhr: Der ESC-Gastgeber Italien ist an der Reihe. Mahmood & Blanco treten mit "Brividi" an. Mahmood trat bereits 2019 beim ESC an und wurde Zweiter. Schon bei den ersten Tönen bebt die Halle, das Publikum singt mit.

Rosa Linn tritt für Armenien an

21.46 Uhr: Rosa Linn singt "Snap", eine Radio-taugliche Ballade, für Armenien. Rosa Linns Jugendzimmer wird während des Songs um 180 Grad gedreht, damit sie sich dann daraus befreien kann:

Norwegen verlangt eine Banane für den Wolf

21.44 Uhr: Subwoolfer verlangen in "Give That Wolf A Banana", dass der Wolf doch eine Banane bekommen soll, bevor er die Großmutter isst. Ob der Ulk-Song beim ESC eine Chance hat?

Alvan & Ahez mit „Fulenn“ für Frankreich

21.38 Uhr: Mit düsterem Elektro-Pop treten Alvan & Ahez mit „Fulenn“ für Frankreich an.

Hinter den Kulissen des ESC wird fleißig umgebaut

21.37 Uhr: Bei manchen Umbauten braucht es mehr als 20 Bühnenarbeiterinnen und -arbeiter:

Marius Baer bricht für die Schweiz eine Lanze für Männer

21.33 Uhr: "Boys Do Cry" singt Marius Baer und hofft, mit dem emotionalen Song den Titel für die Schweiz holen zu können.

Die Finnen von "The Rasmus" kommen mit Luftballons

21.29 Uhr: Wer 2003 schon auf der Welt war, kennt die finnische Band "The Rasmus" bereits, denn sie landeten damals mit "In the Shadows" einen Megahit. Für Finnland wollen sie mit "Jezebel" überzeugen - mit gelbem Ballon:

Als der "Friesennerz" von Sänger Lauri fiel, gab es im finnischen Block kein Halten mehr:

Portugal bringt sanfte Töne mit Maro

21.25 Uhr: Maro singt für Portugal die emotionale Ballade "Saudade, Saudade". Mit vielen Harmonien und einem unprätentiösem Auftreten legt die Sängerin einen guten Auftritt hin. In der Halle leuchtet das Publikum mit seinen Handys:

WRS singt "Llámame" für Rumänien

21.21 Uhr: Weiter geht es mit Rumänien. WRS will mit dem Song "Llámame" und ein Latino-Flair die Herzen von Zuschauern und Jury erobern. Leider ist seine Stimme an vielen Stellen etwas wacklig.

„We are Domi“ eröffnet für Tschechien den ESC

21.17 Uhr: Als erster Act des Abends singt die Band "We are Domi" ihren Song "Lights Off" für die tschechische Republik.

Die ESC-Finalisten laufen ein

21.08 Uhr: Die 25 Finalistinnen und Finalisten des ESC 2022 laufen ein. Vorher hatten sie sich hinter der Bühne versammelt:

Die Ukraine gilt als klarer Favorit:

UK-Finalist Sam Ryder freut sich auf den ESC:

Sängerin und ESC-Moderatorin Laura Pausini eröffnet das Finale

21.06 Uhr: Die italiensiche Sängerin und ESC-Moderatorin Laura Pausini eröffnet das Finale mit einem Medley und wechselt dabei ihr Kostüm so oft wie noch nie beim ESC.

Der 66. Eurovision Song Contest geht los

21.00 Uhr: Endlich ist es soweit! Der 66. Eurovision Song Contest ist gestartet. Vorab wurde schon mal "Let‘s Give Peace a Chance" geübt:

1000 Musiker spielten und sangen den Song auf einem großen Platz in Turins Innenstadt. In der ESC-Halle klatschten und sangen die 7000 Zuschauer den Text dann in einem riesigen Chor.

Gleich startet das Finale des 66. ESC

20.49 Uhr: In wenigen Minuten startet das Finale des 66. Eurovision Song Contest in Turin. Unsere Korrespondenten sind live dabei.

Spoiler-Alarm: Mikas Medley mit Publikumsbeteiligung. Verwirrend: nicht mal der kleinste Fahnenstab durfte dieses Jahr zum Verdruss der Fans mitgenommen werden. Deshalb fehlt das gewohnte Flaggenmeer. Aber hier finden nun alle Zuschauerinnen und Zuschauer einen am Sitzplatz vor…

Die Halle füllt sich erst langsam - die meisten stehen noch in den langen Warteschlangen für Getränke. Immerhin wird es die längste Finalshow seit vielen Jahren!

Vor dem PalaOlimpico sammeln sich die Fans

19.55 Uhr: Das ESC-Finale startet um 21 Uhr und die Zuschauerinnen und Zuschauern sammeln sich vor dem PalaOlimpico, in dem das Musikevent ausgetragen wird.

Aus der armenischen Diaspora in Frankreich. Dieser Fan fuhr letztes Jahr in dem Kostüm nach Rotterdam, um auf die Absenz Armeniens wegen Berg-Karabach aufmerksam zu machen. Da hat er beschlossen, es immer als Kostüm zu nehmen – soviel zum Thema unpolitischer ESC:

Siegesgewisse Fans aus Brüssel:

Diese drei Frauen sind aus dem schwedischen Karlstad und nennen sich Hardcore-Fans. Sie sind schon die ganze Woche da:

Unschwer zu erkennen: Dreimal ESC-Teilnehmer Sheldon aus Down Under:

Katrin aus Berlin mit dem Belgier Filip. Sie können gut gemeinsam beide Länder unterstützen. Katrin sieht jedoch schwarz für das deutsche Ergebnis, Filip hofft auf einen etwas besseren Platz für Belgien:

From outer space (oder aus dem Vereinigten Königreich):

In Skandinavien ist der ESC ein Familienevent. Der Herr in der Mitte mag lieber Großmütter als Bananen, sagt er, und drückt seine Frau!

Modische Trendsetterin: die norwegische Banane:

Jānis und seine beiden Bandkollegen von Citi Zēni aus Lettland sitzen heute auf der Tribüne, da sie den Finaleinzug verpassten. Inzwischen seien sie drüber weg und stolz, überhaupt dabeigewesen zu sein. Sie standen gerade an, um etwas Vegetarisches zu bekommen:

Fans machen sich auf dem Weg zum Finale

18.39 Uhr: Im italienischen Turin machen sich die ersten Fans auf dem Weg zum Finale des Eurovision Song Contest.

Auch die Familienangehörige des aserbaidschanischen Sängers Nadir, der heute Abend auf der Bühne steht, sind bereits unterwegs:

In der vollen Tram auf dem Weg ins PalaOlimpico kamen unsere Korrespondenten mit Daniele und Alessia aus Catania ins Gespräch. Sie sind seit 6 Jahren Fans und haben die Ukraine als Favorit, gefolgt von Italien.

Buhrufe bei Generalprobe – Gewinner-Band Måneskin nicht auf Bühne

17.16 Uhr: Während der letzten Generalprobe beim Eurovision Song Contest (ESC) vor dem großen Finale am Samstag in Turin ist die italienische Gewinnerband Måneskin von 2021 anders als erwartet nicht aufgetreten. Stattdessen wurde ihr neuer Song "Supermodel" zwar eingespielt, auf der Bühne standen jedoch statt der Bandmitglieder ersatzweise Tänzer. Die ESC-Generalprobe fand vor Publikum statt, das daraufhin buhte und protestierte. Ein Aufnahmeleiter bat auf der Bühne um Verständnis für den Ausfall. Unfälle passierten, sagte er zur Begründung. Sänger Damiano David ging am Freitag noch an einer Krücke, weil er sich am Bein verletzt hatte.

Die Europäische Rundfunkunion (EBU) erklärte auf Nachfrage, Måneskin würden am Nachmittag noch eine nicht-öffentliche Probe haben und im Finale auftreten. Der Auftritt der vierköpfigen Band ist für den späten Samstagabend vorgesehen. Sie sollen spielen, nachdem die 25 Kandidaten bei der 66. Ausgabe des internationalen Musikwettbewerbs ihre Lieder sangen. Måneskin gewannen im vergangenen Jahr im niederländischen Rotterdam den ESC mit dem Rocklied "Zitti e buoni".

ESC 2022: Alle Hintergründe

Ukraine kurz vor ESC-Finale klarer Favorit in Wettbüros

12.59 Uhr: Kurz vor dem Finale des Eurovision Song Contest (ESC) in Turin hat die Ukraine ihre Favoritenrolle gefestigt. Das Kalush Orchestra mit dem Lied „Stefania“ lag am Samstag in den Wettbüros auch nach den abschließenden Proben mit einem sehr großen Vorsprung vorne. In den vergangenen Jahren waren die Buchmacher bei der Prognose des Gewinners des weltweit am meisten beachteten Musikwettbewerbs treffsicher.

Der Brite Sam Ryder mit seinem Song „Spaceman“ liegt bei den Buchmachern auf dem zweiten Platz, gefolgt von Schwedens Cornelia Jakobs mit „Hold me closer“. Für Deutschland zeichnet sich ein neues Debakel ab. Der deutsche Starter Malik Harris mit „Rockstars“ wird in den Wettbüros am schlechtesten von allen 25 Startern eingeschätzt.

Sollte sich das bewahrheiten, würde sich eine Serie von Pleiten fortsetzen: In den vergangenen sechs ESC-Finals landete Deutschland fünf Mal auf einem der letzten Plätze. Allerdings hat Malik Harris in den Online-Netzwerken besonders beim jungen Publikum viele Fans, weshalb sich womöglich durch die Publikumsabstimmung ein anderes Bild zeigt.

Dieser Artikel erschien zuerst auf morgenpost.de.

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