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Stefan Mross: Angehörige erschossen – Täter vor Gericht

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Muss gerade viel aushalten: Volksmusiker Stefan Mross

Muss gerade viel aushalten: Volksmusiker Stefan Mross

Foto: Philipp von Ditfurth / dpa

Berlin.  Erst musste Stefan Mross krankheitsbedingt seine Show ausfallen lassen. Jetzt erschüttert ihn der Prozess um seine erschossenen Angehörigen.

Volksmusiker Stefan Mross (46) muss in diesen Tagen einiges durchstehen: Erst spielte ihm die Gesundheit einen Streich, dann holt ihn jetzt erneut ein Schicksalsschlag ein: Vor einem Jahr wurden seine Tante und seine Cousine brutal erschossen. Ab Dienstag muss sich der mutmaßliche Täter vor Gericht verantworten. Für Mross eine harte Zeit der Erinnerungen.

Der Prozess rührt alles wieder auf: Im Mai 2021 erschütterte ein kaltblütiger Doppelmord den österreichischen Ort Wals-Siezenheim in der Nähe von Salzburg. Ein 51-jähriger Mann richtete eine 50 Jahre alte Frau und ihre 76 Jahre alte Mutter vor deren Haustür mit mehreren Schüssen hin. Ein Mann, der die Mross-Cousine seit Monaten belästigt hatte, gestand die Tat und wurde von der Polizei festgenommen.

Bewegendes Statement des Musikers auf Instagram

„Meine wichtigsten Menschen schenken mir und uns ganz viel Kraft. Dafür meinen herzlichen Dank an euch“, schrieb der Musiker und Fernsehmoderator („Immer wieder sonntags“). Seiner Trauer verlieh Stefan Mross mit einem Zitat aus Antoine de Saint-Exupérys Buch „Der kleine Prinz“ Ausdruck: „Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.“

Für Stefanie Mross (81), die Mutter von Stefan Mross ist der Mord ihrer Schwester und Nichte bis heute unbegreiflich. Gegenüber „Bild“ sagte sie in diesen Tagen: „Ich werde nie über ihren Tod hinwegkommen. Wir sind eine große Familie und plötzlich fehlen zwei Teile. Das ist hart.“

Beerdigung der Angehörigen war ein Alptraum für die Mutter von Stefan Mross

Die 81-Jährige ergänzte, dass sie den Prozess nicht live mitverfolgen werde, denn: „Schon die Beerdigung war ein Alptraum für mich.“ Laut Bild muss sich der 52-jährige Stalker vor Gericht nicht nur wegen des Doppelmordes verantworten, sondern auch wegen zahlreicher weiterer Verbrechen.

Die österreichische Staatsanwaltschaft soll ihm angeblich auch versuchten Mord an seiner Ex-Freundin vorwerfen. Der mutmaßliche Täter, Gottfried O., soll versucht haben, seine Ex, die Mutter seiner Tochter, zu ersticken, als sie die Beziehung mit ihm beendete. Der Privatdetektiv soll laut „Bild“ auch wegen Körperverletzung, Tierquälerei, Stalking, sowie Besitz von verbotenen Waffen angeklagt sein.

Dieser Artikel erschien zuerst auf morgenpost.de.

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