Mordfall Yasmin Stieler am Freitag im Fernsehen

Peine  Ein Fernsehsender plant, am Freitag in seiner Sendung „Fahndung Deutschland“ die Geschehnisse von vor 20 Jahren aufzugreifen.

Yasmin Stieler.

Yasmin Stieler.

Foto: Archiv

Der grausame Mord an Yasmin Stieler – er bewegt die Menschen auch jetzt noch, 20 Jahre nach der aufsehenerregenden Tat. Der Fernsehsender Sat.1 greift die Geschehnisse um die Ermordung der damals 18-Jährigen aus Uelzen nun in seiner Sendung „Fahndung Deutschland“ auf – ein Anwohner hat den Torso der jungen Frau Mitte Oktober 1996 nahe des Vechelder Bahnhofs gefunden.

In seinem werktäglichen Fahndungsformat stellt der Fernsehsender die Geschehnisse um den unaufgeklärten Mordfall in einem Beitrag mit Schauspielern dar, um anschließend die Bevölkerung bundesweit und darüber hinaus um Hinweise zu bitten, die zur Ergreifung des Täters führen könnten.

„Wir sind allen uns vorliegenden Spuren nachgegangen“, betont zwar der Sprecher der Peiner Polizei, Peter Rathei. Dennoch ist es nicht ausgeschlossen, dass gerade Mordfälle auch Jahrzehnte nach der Tat noch aufgeklärt werden können – darauf setzt der Fernsehsender. Die Belohnung für Hinweise, die zur Auflösung des Mordfalls führen, hat sich inzwischen auf 70 000 Euro erhöht.

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