Ziel – den Armutsfolgen im Landkreis Peine vorbeugen

Peine.  Die Steuerungsgruppe „Präventionsketten Niedersachsen“ will die Angebote von der Geburt bis zum Erwachsenenalter besser aufeinander abstimmen.

Die Steuerungsgruppe für Präventionsketten im Landkreis Peine (von rechts):  Landrat Franz Einhaus, Dr. Agnieszka Opiela (Fachdienst Gesundheitsamt), Christina Kruse (Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen), Stefanie Laurion (Kreisvolkshochschule), Andrea Friedrich (Sozialdezernentin), Jennifer Wimmer (Bildungsbüro), Hendrik Kühn (Amtsleitung Bildung und Kultur/Stadt Peine), Christian Gebers (Jugendhilfeplanung), Maik Zilling (Fachdienstleitung Jugendamt) und Elisa Behrens (Koordinatorin Präventionsketten)

Die Steuerungsgruppe für Präventionsketten im Landkreis Peine (von rechts): Landrat Franz Einhaus, Dr. Agnieszka Opiela (Fachdienst Gesundheitsamt), Christina Kruse (Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen), Stefanie Laurion (Kreisvolkshochschule), Andrea Friedrich (Sozialdezernentin), Jennifer Wimmer (Bildungsbüro), Hendrik Kühn (Amtsleitung Bildung und Kultur/Stadt Peine), Christian Gebers (Jugendhilfeplanung), Maik Zilling (Fachdienstleitung Jugendamt) und Elisa Behrens (Koordinatorin Präventionsketten)

Foto: Landkreis Peine

Kreisweit für alle Kinder gute Voraussetzung für ihr Aufwachsen und gerechte Chancen auf Gesundheit, Bildung und Teilhabe schaffen: Das hat sich der Landkreis Peine auf seine Fahnen geschrieben. Daher hat sich auch der Kreistag für eine Teilnahme des Landkreises am Landes-Förderprogramm „Präventionsketten Niedersachsen: Gesund aufwachsen für alle Kinder“ ausgesprochen, das Armutsfolgen vorbeugen möchte. Um in dem Sinne die Angebote von der Geburt bis zum Erwachsenenalter besser aufeinander abzustimmen und zu verzahnen, hat sich im Kreisgebiet eine Steuerungsgruppe gebildet.

Beim Auftakttreffen betont Landrat Franz Einhaus, das Konzept der Präventionsketten solle das Dach für alle präventiven (vorbeugenden) Vorkehrungen sein: Die Akteure sollten auf diese Weise zu einer integrierten kommunalen Struktur zusammengefügt werden. Britta Herzberg und Elisa Behrens sind das Gesicht der Präventionsketten in der Peiner Kreisverwaltung: Sie wollen mit allen Beteiligten bedarfsorientierte Angebote und Strukturen entwickeln, die Kindern und ihren Familien positive Lebens- und Teilhabebedingungen ermöglichen. Dabei sollen sich die Unterstützungsleistungen an den Lebenswelten und kindlichen Bedarfen orientieren. „Die Kinder und ihre Eltern sowie die Fachkräfte und Sozialpartner werden aktiv an dem Prozess beteiligt“,versichert Kreissprecher Fabian Laaß. Als Kooperationspartner gestaltet die Stadt Peine die Entwicklung der Präventionsketten mit.

Die gemeinnützige Stiftung „Auridis GmbH“ finanziert das Programm

Der Landkreis Peine wurde in diesem Jahr als Kommune für das Programm „Präventionsketten in Niedersachsen“ ausgewählt: Die Förderung umfasst Gelder für die Koordinierung des Vorhabens sowie die fachliche Beratung durch die Landeskoordinierungsstelle. Finanziert wird das bis 2022 laufende Programm durch die gemeinnützige Stiftung „Auridis GmbH“. Informationen unter www.praeventionsketten-nds.de im Internet.

Weitere Infos:

www.braunschweiger-zeitung.de/peine/article229179424/Gesund-aufwachsen-Peiner-Kreistag-streitet-ums-Geld.html

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