Tag der Städtebauförderung

Die Peiner Südstadt stellt sich vor

| Lesedauer: 3 Minuten
Das Südstadtbüro in der Pfingststraße.

Das Südstadtbüro in der Pfingststraße.

Foto: Stadt Peine

Peine.  Der Tag der Städtebauförderung findet statt am Samstag – und die Stadt Peine ist zum fünften Mal mit dabei.

Für starke Quartiere, ein attraktives Lebensumfeld und ein gutes Leben in der Nachbarschaft – die Städtebauförderung ist eines der wichtigsten Instrumente der Stadtentwicklung. Am Samstag, 14. Mai, finden deutschlandweit Veranstaltungen unter dem Motto „Wir im Quartier“ zur Städtebauförderung statt. Städte und Gemeinden informieren an diesem Tag über ihre Projekte, Planungen und Erfolge – und laden dazu ein, an der Gestaltung des eigenen Lebensumfeldes mitzuwirken. Zum fünften Mal beteiligt sich die Stadt Peine an dieser Aktion und lädt alle Interessierten am Samstag zu einem „Tag der offenen Türen“ ein.

Die Stadt Peine möchte am Tag der Städtebauförderung die Südstadt mit ihren vielen privaten und öffentlichen Projekten präsentieren. Mithilfe der Städtebauförderung wurde neben vielen Modernisierungen privater Gebäude unter anderem das Jugendzentrum Nr. 10, ein neuer Kinder- und Jugendspielbereich, Straßensanierungen und Kunstobjekte wie die Südstadtgalerie verwirklicht. In diesem Jahr öffnen die Jugendfreizeiteinrichtung Nr. 10 in der Pfingststraße 10 von 11 bis 14 Uhr und das Südstadtbüro in der Pfingststraße 36 von 10 bis 13 Uhr ihre Türen und laden alle ganz herzlich zu einer offenen Veranstaltung ein. Es können die Räumlichkeiten der Objekte besichtigt werden, es gibt kreative Angebote zum Mitmachen für Jung und Alt, ein Steh-Café und Pflanzen zum Mitnehmen. In der Jugendfreizeiteinrichtung Nr. 10 gibt es Informationen über die Projekte und Fördermöglichkeiten der Städtebauförderung in der Südstadt.

Als gemeinschaftliche Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen unterstützt die Städtebauförderung seit 1971 unsere Städte und Gemeinden, nachhaltige Lösungen für die Zukunft zu entwickeln und umzusetzen. Immer wieder neue und sich ändernde Herausforderungen wirken sich auf das Zusammenleben in Stadt und Land aus. Dazu zählen Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel, Digitalisierung und demografischer Wandel, Strukturveränderungen bei Handel und Gewerbe, die Erneuerung der kommunalen Infrastruktur, aber auch die Erhaltung der städtebaulichen Identität und die soziale Integration sowie die Corona-Pandemie. Hier setzt die Städtebauförderung an und unterstützt Städte und Gemeinden bei der Bewältigung dieser und weiterer städtebaulicher Aufgaben. Die Kommunen erhalten dafür Finanzhilfen von Bund und Ländern, die sie um eigene Haushaltsmittel ergänzen.

Der Tag der Städtebauförderung zeigt, wie die Programme der Städtebauförderung wirken, und mit welch großem Engagement in den Kommunen gearbeitet wird. Die seit 2020 bestehenden Bund-Länder-Programme „Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ sowie „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ sprechen die aktuellen Problemlagen gezielt an und berücksichtigen auch wesentliche Querschnittsaufgaben.

So sind Maßnahmen zum Klimaschutz oder zur Anpassung an den Klimawandel, insbesondere zur Verbesserung der grünen Infrastruktur, Voraussetzung für eine Förderung. Weitere Schwerpunkte sind die Verstärkung der interkommunalen Zusammenarbeit, die Stärkung von Stadt-Umland-Beziehungen, sowie die Unterstützung zivilgesellschaftlichen Engagements. Auch in 2022 stellt der Bund 790 Millionen Euro für die Städtebauförderung in Deutschland bereit.

Auf der Internetseite www.tag‐der‐staedtebaufoerderung.de können sich alle Interessierten über die Projekte 2022 informieren.

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