Investor will in Lengede hundert Pflegeplätze schaffen

Lengede  Der Bauantrag für das Seniorenpflegeheim soll in 14 Tagen eingereicht werden.

Bürgermeisterin Maren Wegener (Mitte) freut sich über die Kooperation mit der Immac, die hier das Lengeder Projekt zeigt. Rechts ist Thomas Eichentopf zu sehen, links Matthias Graf zu Castell-Rüdenhausen.

Bürgermeisterin Maren Wegener (Mitte) freut sich über die Kooperation mit der Immac, die hier das Lengeder Projekt zeigt. Rechts ist Thomas Eichentopf zu sehen, links Matthias Graf zu Castell-Rüdenhausen.

Foto: Udo Starke

Die Gemeinde Lengede bekommt ein neues Seniorenpflegeheim: Die Pläne dafür stellte am Donnerstag der Investor, das Unternehmen Immac Sozialbau aus Hamburg, im Büro von Bürgermeisterin Maren Wegener vor. Entstehen soll das Heim an der Brucknerstraße hinter dem Vereinsheim des TB Lengede. Betreiber wird die Peiner Firma Dorea sein, hieß es.

Mit dem Neubau könnte laut Geschäftsführer Thomas Eichentopf im Frühjahr 2018 begonnen werden. Eine Fertigstellung sei seiner Meinung nach 14 bis 16 Monate später denkbar.

Der Investor hatte das rund 5000 Quadratmeter große Brachland in Lengede von der Gemeinde erworben. Über die Höhe der Summe wurde Stillschweigen vereinbart. Auch was der Bau insgesamt kosten werde, konnte Eichentopf in diesem noch frischen Stadium nicht sagen. Das Grundstück liegt westlich der Tennisplätze des Turnerbundes, das früher Ackerland gewesen ist.

Maren Wegener sagte, dass durch die doch zentrale Lage hinter der Integrierten Gesamtschule (IGS) eine gute Verbindung zum Einkaufszentrum hinter dem Kreisel geboten sei. „Mit dem Neubau können wir den Bedarf an Pflegeplätzen decken, denn seit rund zehn Jahren stand die Gemeinde immer in Gesprächen mit verschiedenen örtlichen, regionalen und überregionalen Investoren“, verdeutlichte sie und zeigte sich dann sichtlich froh darüber, dass „es endlich geklappt hat“. Mit der Immac habe man einen kompetenten Partner.

„Uns gehören derzeit zehn Einrichtungen, die elfte soll nun folgen. Geplant wird dabei mit 87 Einzel- und sechs Doppelzimmern“, erläuterte Eichentopf im Beisein Matthias Graf zu Castell-Rüdenhausen, Head of Corporate Communications.

Das Besondere an dem neuen Betreuungsangebot ist: In dem zweigeschossigen Neubau soll das Untergeschoss komplett für eine spezielle Demenz-Station zur Verfügung stehen. Man wolle so früh wie möglich mit dem Bau beginnen, so dass in den nächsten 14 Tagen der Bauantrag eingereicht werden könne.

Positiv reagierte die Bürgermeisterin auf das geplante Projekt: „Mit dem neuen Pflegeheim können wir die immense Nachfrage befriedigen. Der große Bedarf geht weit über die aktuellen Kapazitäten hinaus. Der politische Beschluss ist bereits erfolgt. Nun soll das Projekt aber auch noch im Sozialausschuss vorgestellt werden.“ Mit dem Investor wolle man zudem eine längerfristige Partnerschaft eingehen. Angedacht sei hier bereits ein Objekt für betreutet Wohnen, ließ Eichentopf durchklingen.

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