Bundesumweltministerin Schulze: „Wir brauchen Schacht Konrad“

Salzgitter.   Bei einem Besuch im Endlager Schacht Konrad ließ Bundesumweltministerin Svenja Schulze keinerlei Zweifel daran, dass das Endlager in Betrieb geht.

Schachtanlage Schacht Konrad bei Bleckenstedt in Salzgitter (Archivbild).

Schachtanlage Schacht Konrad bei Bleckenstedt in Salzgitter (Archivbild).

Foto: Bernward Comes / Salzgitter Zeitung

Bei einem Besuch im Endlager Schacht Konrad hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) keinerlei Zweifel daran gelassen, dass das Endlager in Betrieb geht. Es wird derzeit dafür ausgebaut.

„Ich bin sehr froh, dass wir hier schon mal eine Entscheidung für ein Endlager haben“, sagte die Ministerin bei ihrem Besuch. Kritikern versicherte sie: „Wir überprüfen die Genehmigungen nochmal“. Konrad biete aber nach allen bisherigen Erkenntnissen den höchsten Stand der Sicherheit.

Fertigstellung für 2027 geplant

Die Betreibergesellschaft BGE arbeite transparent und biete beispielsweise Führungen an, sagte Schulze. Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD) sagte zur fortwährenden Auseinandersetzung um Konrad: „Beide Seiten müssen bereit sein, aufeinander zuzugehen“. Niedersachsen ist Planfeststellungsbehörde. Konrad war 2002 genehmigt worden. Der Termin zur Fertigstellung soll nun 2027 sein, das sind fünf Jahre später als zuletzt geplant.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder
Leserkommentare (1)