Zukunft Bilden

Azubis erreichen gemeinsam Ziele mit „Working out Loud“

| Lesedauer: 2 Minuten
Sechs Auszubildende aus dem Projekt „Zukunft Bilden“ unserer Zeitung haben einen Einblick in die Lernmethode „Working out Loud“ erhalten.

Sechs Auszubildende aus dem Projekt „Zukunft Bilden“ unserer Zeitung haben einen Einblick in die Lernmethode „Working out Loud“ erhalten.

Foto: Shutterstock/sasha2109

Braunschweig.  Sechs Auszubildende aus der Bildungsinitiative „Zukunft Bilden“ lernen in dem WOL-Programm, sich zielgerichtet mit anderen zu vernetzen.

Das eigene Wissen und die eigene Arbeit sichtbar machen, damit alle davon profitieren können. Netzwerke aufbauen, ein konkretes Ziel erreichen und neue Fähigkeiten entwickeln. Das sind die Kernziele, die hinter der Methode „Working Out Loud“ (WOL) stehen. Eine Methode, die vom selbstorganisierten Lernen lebt. Dazu treffen sich Personen in Kleingruppen und bilden einen Zirkel. Zu Beginn setzt sich jeder ein individuelles Lernziel, an welchem dann indem zwölf Wochen dauernden Zirkel gearbeitet wird.

Fünf Aspekte stehen bei WOL im Mittelpunkt

Im Rahmen einer Kooperation zwischen der Braunschweigischen Landessparkasse (BLSK) und der Bildungsinitiative „Zukunft Bilden“unserer Zeitung haben auch Teilnehmer dieser Initiative die Möglichkeit, sich für einen Zirkel anzumelden. Sechs Auszubildende von Volkswagen Financial Services, dem Landkreis Helmstedt sowie Streiff und Helmold haben jetzt einen Einblick in das Programm erhalten. „Es sind fünf Dinge, die uns unserem eigenen Ziel näherbringen“, erklärt Andreas Draß, Leiter des Immobiliengeschäfts der Braunschweigischen Landessparkasse und WOL-Experte. Mit den fünf Dingen meint Draß die fünf Elemente, die einen WOL-Zirkel auszeichnen: Beziehungen aufbauen und sich ein Netzwerk schaffen, Großzügigkeit, indem das Wissen in der Gruppe geteilt wird, ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten, die eigene Arbeit sichtbar machen, damit Wiederholungsfehler vermieden werden, eine zielgerichtete Arbeit, damit das eigene Lernziel nicht aus den Augen verloren wird und eine erweiterte Denkweise durch die Rückmeldungen und Sichtweisen der anderen Teilnehmer.

Sich zielgerichtet vernetzten ist einer der Kernpunkte

Alle Punkte werden Schritt für Schritt von den Auszubildenden im Zirkel bearbeitet und umgesetzt. „Ich bin überzeugt, dass dies eine neue Form der Zusammenarbeit ist“, sagt Draß und ergänzt: „Gerade ändert sich in der Firmenkultur sehr viel. Hierarchien werden aufgebrochen und vor allem das Wissen wird geteilt und liegt nicht mehr bei einzelnen Macht-Personen.“ Und genau dies sei auch die Grundidee von WOL. Aber auch persönlich könne viel aus dem Zirkel mitgenommen werden: Neue Kontakte, Eigenverantwortung und Zusammenarbeit werden durch das Programm gefördert.

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