Alles neu: Hotels, Läden, Büros, Wohnungen

Lebenstedt.   Fünf große Baustellen verändern das Gesicht der Lebenstedter City. Manche Gebäude werden weichen.

Auch hier wird in der Innenstadt gebaut: das City-Hotel an der Chemnitzer Straße in Lebenstedt.

Auch hier wird in der Innenstadt gebaut: das City-Hotel an der Chemnitzer Straße in Lebenstedt.

Foto: Bernward Comes

Dies sind die Projekte, die in den nächsten Jahren die Lebenstedter Innenstadt prägen werden:

Auch ein Projekt von Investor Helmut de Jong: Auf dem ehemaligen Preussag-Gelände zwischen Chemnitzer Straße und Albert-Schweitzer-Straße entsteht ein großer Verbrauchermarkt. Wer dort bald seine Waren anbietet, weiß de Jong bereits, behält es aber noch für sich. Der Lebensmittelmarkt soll eine Fläche von 2700 Quadratmetern haben, zusätzlich entstehen 100 Parkplätze.

Die Großbaustelle an der Chemnitzer Straße hat im Sommer in so manch einer Mittagspause für Unterhaltung gesorgt. Das dreistöckige Hotel von Investor Helmut de Jong soll im kommenden Frühjahr eröffnen und seinen Gästen 120 Zimmer, drei Tagungsräume und einen großzügigen Wellness-Bereich bieten. Zudem zieht auf der rückwärtigen Gebäudeseite an den Blumentriften eine Tedi-Filiale ein.

Seit dem 1. November wird das Geschäftsgebäude abgerissen. An dieser Stelle soll ein dreistöckiger Neubau entstehen. Der Abriss ist der letzte (Bau-)Abschnitt von den Jongs vierteiliger Umgestaltung rund um das Monument. In dem Neubau soll Platz für Geschäfte und Büros sein. Der Gebäudekomplex stand zum Großteil länger leer.

Die Bad Gandersheimer Part AG hat das ehemalige Postgebäude gekauft und plant dort den Neubau eines modernen, fünfstöckige Stadthauses mit Gastronomie, Einzelhandel, Büros und Wohnungen. Der Neubau soll frühestens im Jahr 2021 stehen. Pläne, an denen die Part AG auch weiterhin festhält. Momentan seien die Pläne beim Architekten zur Bearbeitung, erklärt eine Unternehmenssprecherin auf Nachfrage.

Das Gewerkschaftshaus ist knapp 50 Jahre alt, technisch und strukturell veraltet. Bisher stehen der IG Metall drei verschiedene Optionen für einen Neubau im Innenstadtbereich zur Auswahl – aber entschieden ist noch nichts. Was mit dem Gewerkschaftshaus passiert, steht auch noch nicht fest. Ein spezielles Nachnutzungskonzept liegt laut Wolfgang Räschke, 1. Bevollmächtigter, nicht vor.

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