20 Preisträger spielen im Fürstensaal des Schlosses Salder

Salder.  Bei dem Konzert der „Jugend musiziert“-Teilnehmer gibt es sieben Altersgruppen und viele tolle Klänge.

Alle Preisträger des Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ im vollbesetzten Fürstensaal mit ihren Urkunden.

Alle Preisträger des Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ im vollbesetzten Fürstensaal mit ihren Urkunden.

Foto: Martin-Winrich Becker

Der vollbesetzte Fürstensaal im Schloss Salder ließ auf das große Interesse an dem dritten Preisträgerkonzert des Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ schließen. Sieben Altersgruppen in den Kategorien Klavier und Bläserensemble waren vertreten.

Zu Beginn spielten drei Pianisten. Nele Zimmermann widmete sich einer Bourée von Johann Graupner, Bolin Song spielte ein zeitgenössisches, asiatisch klingendes Werk, „Mo Li Hua“ von Alan Bullard, und Lona Ma interpretierte die Variationen über ein russisches Thema von Samuel Majkapar.

Dann folgte ein Posaunenquartett mit Federico Franchini, Emil Gehrke, Julius Güttler und Felix Wagner. Mit blitzblankem Ton intonierten die Musiker ein Madrigal von Thomas Morley.

Aaron Borggrefe spielte anschließend auf dem Klavier und sprach sein eigenes Stück „Ribbeck auf Ribbeck“, das vom Publikum mit viel Applaus aufgenommen wurde. Noah Wrobel spielte die „Etude Impetueux“ aus den Miniaturen op. 33 von Majkapar und Tykhon Kabantsov interpretierte die Variationen über ein Thema von Paganini von Isaak J. Berkowitsch. Mit einer überzeugenden Leistung brillierte Irene Berzosa Lévano mit dem Allegro aus der Sonate 59 Es-Dur von Joseph Haydn.

Es folgte ein Blockflötenquartett mit Neele Josephine Zain, Paula Saborowski, Amélie Scharf und Michal Amelie Sievers. In „Amphion“ hatten zwei Spielerinnen Elefantenhauben auf und die beiden anderen Mäuseohren aus Plüsch. Sehr experimentell rockten sich die Vier durch das Dissimilitudo. Samira Katharina Bosse spielte am Klavier Händels Allegro aus den Aylesforder Stücken und das Albumblatt Nr. 15 des zeitgenössischen Komponisten Heinz Robert Holliger.

Die beiden Querflöten, Katharina Ertelt und Sofie Michalkov, spielten mit strahlendem Ton „Up and Away“ des Zeitgenossen Mike Mower.

Dann noch zwei am Klavier. Eleonora Rottner musizierte von Heitor Villa-Lobos „Prole do Bebê Nr. 1. Und Franz Liszts „Consolation“
Nr. 3 Des-Dur interpretierte leidenschaftlich Justus Buttke. Mit zwei asiatisch aussehenden weißen Masken auf dem Hinterkopf tänzelten die beiden Flötisten Kaden Berryman und Franka Weber durch den Fürstensaal. Charlotte Warstat spielte das Adagio sostenuto, Maestoso aus den Moments Musicaux op. 16 von Sergej Rachmaninow.

Den Ausklang gestalteten Emil Böhm, Horn, Ole Bruder, Trompete und Piet Johann Wolter, Posaune.

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