Schulstoff

Mit Motivation und Neugierde in die Arbeitswelt

Direkt nach dem Start in das neue Jahr ging es für uns Schüler aus den elften Klassen rasant weiter: Unser Praktikum stand an. Seit Montag geht es jetzt bis zum Monatsende in einen Betrieb unserer Wahl. Ziel dieser Aktion ist es, einen Einblick in das Arbeitsleben zu bekommen. Schon kurz nach den Sommerferien wurden die ersten Bewerbungen verschickt – und nach und nach hat jeder Schüler seinen Platz bekommen.

Als meine Mitschüler von ihren Praktikumsbetrieben erzählten, war ich von den unterschiedlichen Interessen überrascht. Von der Grundschule bis zur Autowerkstatt lässt sich alles finden.

Zu Beginn sind alle auch noch zufrieden mit ihrer Auswahl. Ich bin gespannt, wie das ist, wenn wir uns im Februar wiedersehen. Ich selbst arbeite nun für drei Wochen bei der Salzgitter-Zeitung – und darf erfahren, wie es ist, hier richtig zu arbeiten und nicht nur einmal im Monat per E-Mail einen kleinen Text dorthin zu schicken. Mein Wunsch war es, im Praktikum die Arbeit und die Aufgaben eines Journalisten kennenzulernen und auch selber auszuüben.

Obwohl wir auch eine Praktikumsmappe, die von unseren Lehrern bewertet wird, führen müssen, ist das Praktikum für viele eine gern gesehene Abwechslung zu den sonst so gewöhnlichen Schultagen. Zudem macht es Spaß, sich einmal richtig erwachsen zu fühlen – im Büro, einer Werkstatt oder auf der anderen Seite des Lehrerpults.

Wir bekommen mit Hilfe dieser drei Wochen einen guten Überblick über die Aufgaben, die uns liegen – und die, von denen wir in Zukunft lieber Abstand nehmen wollen.

Bei uns wechseln sich eher technische und eher soziale Berufe gut ab – und auch wenn noch überwiegend Jungen die technischen Parts übernehmen, so gibt es doch auch Mädchen, die sich die Arbeit eines Architekten oder Ingenieurs anschauen.

An meinem Praktikum in der Redaktion gefallen mir besonders der abwechslungsreiche Tag und die manchmal aufkommende Hektik bei spontanen Terminen. Hier wird mir definitiv nicht langweilig – und durch das regelmäßige Schreiben der Kolumnen habe ich ja schon vor einiger Zeit entdeckt, dass mir das Verfassen von Texten Spaß macht.

Für die anderen Praktikanten gilt natürlich das Gleiche. Hauptsache, es macht Spaß und wir lernen etwas. Bisher habe ich nur Positives von meinen Mitschülern gehört – und bin gespannt, was die nächsten Wochen so bringen.

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