Grizzlys Wolfsburg beantragen Kurzarbeit für die Mitarbeiter

Wolfsburg.  Vorerst betrifft es beim Eishockey-Erstligisten einen Teil der Angestellten. Der Manager erklärt den wegen Corona erfolgten Schritt.

Manager und Geschäftsführer Charly Fliegauf erklärt, dass die Grizzlys für einige Mitarbeiter Kurzarbeit beantragt haben.

Manager und Geschäftsführer Charly Fliegauf erklärt, dass die Grizzlys für einige Mitarbeiter Kurzarbeit beantragt haben.

Foto: Darius Simka / regios 24

Die Corona-Krise macht auch vor den Grizzlys nicht Halt. Für seine Geschäftsstellen-Mitarbeiter hat der Wolfsburger Eishockey-Erstligist nun Kurzarbeit beantragt.

Das bestätigte Manager Charly Fliegauf auf Anfrage unserer Zeitung. „Das gilt vorerst nur für unsere insgesamt sieben festangestellten Mitarbeiter in der Geschäftsstelle und im Fanshop für den Zeitraum des Saisonabbruchs bis zum Geschäftsjahresende am 30. April 2020“, erklärt der 59-Jährige. Mannschaft und Teambetreuer seien nicht betroffen.

Damit handele der Klub wie alle DEL-Standorte. „Wir haben deutlich weniger Arbeit, als wenn die Play-offs stattgefunden hätten.“ Dass das Anmelden von Kurzarbeit ein Indiz für kurzfristige wirtschaftliche Instabilität der Grizzlys sein könnte, stehe nicht zu befürchten. „Aber“, so Fliegauf, „wir wissen auch nicht, was noch auf uns zukommt und wann es überhaupt weitergeht. Wir können die Folgen der Corona-Pandemie noch nicht abschätzen. Deshalb wollen wir vorbereitet sein und treffen die Maßnahmen, die in unserer Lage anwendbar sind.“

Das tat auch bereits der große Nachbar, Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg (wir berichteten), bei dem die Zahl der betroffenen Mitarbeiter aber um ein Vielfaches höher liegt.

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