Yildirim in den Startlöchern

Braunschweig  Eintrachts Neuzugang erzielte in der Saison 16/17 gegen Union Berlin sein letztes Zweitligator.

Eintracht-Neuzugang Özkan Yildrim (links) setzt sich gegen Sandhausens Maximilian Jansen durch.

Foto: Florian Kleinschmidt/BestPixels.de

Eintracht-Neuzugang Özkan Yildrim (links) setzt sich gegen Sandhausens Maximilian Jansen durch. Foto: Florian Kleinschmidt/BestPixels.de

Die Sehnsucht nach einem Sieg ist bei beiden Kontrahenten groß. Seit drei Spieltagen warten Union Berlin und Eintracht Braunschweig in der 2. Fußball-Bundesliga auf den Gewinn von drei Punkten. Am Freitag (18.30 Uhr) treffen sie aufeinander.

„Wir haben noch kein Spiel verloren, aber wir haben ein paar Unentschieden zu viel“, hatte Eintracht-Trainer Lieberknecht nach dem 1:1 gegen den SV Sandhausen gesagt. Es war das vierte Remis seiner Mannschaft seit Saisonbeginn und das dritte in Folge gewesen. Die Folge: Rang neun mit sieben Punkten.

Die Berliner hingegen haben nach einem Topstart mit Siegen gegen Ingolstadt (1:0) und Kiel (4:3) und zwei Unentschieden – 2:2 gegen Nürnberg und 1:1 gegen Bielefeld – zuletzt beim 2:3 in Düsseldorf sogar ihre erste Saisonniederlage hinnehmen müssen. Die Folge: Rang sieben mit acht Punkten. „Diese Niederlage tut uns weh“, sagte Unions Trainer Jens Keller.

Das Duell der Aufstiegsaspiranten, ohnehin schon immer ein Spiel mit großer Brisanz, hat für beide Klubs richtungsweisende Bedeutung. Das Problem der Mannschaft von Torsten Lieberknecht lag zuletzt in der fehlenden Abgeklärtheit vor dem gegnerischen Tor. Sieben Treffer stehen für Eintracht nach fünf Spieltagen zu Buche, nur sechs Mannschaften in der Liga trafen seltener.

Nach der Rückkehr von Domi Kumbela, der nach einem Muskelfaserriss am ersten Spieltag drei Partien verpasste, bieten sich Lieberknecht im Angriff reichlich Alternativen. Und mit Özkan Yildirim hat der Eintracht-Trainer kurz vor Toresschluss noch einen Spieler hinzubekommen, der die Offensive deutlich beleben kann. Nach seiner Einwechslung gegen Sandhausen hatte der 24-Jährige mit einigen starken Aktionen aufblitzen lassen, welches Potenzial er mitbringt.

„Er hat gezeigt, dass er den entscheidenden Pass spielen kann“, stellte Lieberknecht nach dem 20-Minuten-Einsatz des Neuzugangs fest. „Für ihn war ganz wichtig, dass er wieder einmal auf dem Rasen stand. Das sollte ihm ein gutes Gefühl geben“, erklärte der Eintracht-Trainer. In dieser Saison hatte Yildirim vor seinem Wechsel von Fortuna Düsseldorf zur Eintracht noch keine Minute in der Liga gespielt.

An Spiele gegen Union Berlin dürfte Özkan Yildirim gute Erinnerungen haben. In der vergangenen Saison war er am 28. Spieltag gegen die Berliner eingewechselt worden und hatte kurz darauf für Fortuna zum 2:2-Endstand getroffen. Es war das einzige Tor des technisch beschlagenen Offensivmannes in der Spielzeit 16/17. Auch in der Hinrunde hatte Yildirim beim 1:0-Erfolg der Düsseldorfer im Stadion An der Alten Försterei in der Schlussphase als eingewechselter Spieler auf dem Platz gestanden.

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