Joe Enochs ärgert sich über die Eintracht

Braunschweig.  Dicke Luft in Zwickau: Nach der Niederlage gegen Eintracht war FSV-Trainer Joe Enochs auf die Braunschweiger schlecht zu sprechen.

Zwickaus Trainer Joe Enochs war schlecht auf Eintracht zu sprechen.

Zwickaus Trainer Joe Enochs war schlecht auf Eintracht zu sprechen.

Foto: Friso Gentsch/dpa

Nur mühsam konnte sich Zwickaus Trainer Joe Enochs zurückhalten. „Ich muss aufpassen, dass ich nicht zu viel sage“, sagte der FSV-Coach, nachdem sein Team sein Heimspiel in der 3. Liga gegen Eintracht Braunschweigs Fußballer 0:1 verloren hatte. Nicht nur wegen der Pleite war er nicht gut auf die Löwen zu sprechen.

Besonders die zwei Spielunterbrechungen, die die Eintracht-Fans mit ihren Protesten gegen das Montagsspiel provozierten, brachten Enochs auf die Palme. „Wie unsere Fans gegen das Montagsspiel demonstriert haben, war okay. Wie es die Braunschweiger gemacht haben, war nicht in Ordnung. Diese Unterbrechungen haben eine kleine Rolle gespielt“, ärgerte sich der Trainer. Vor allem die ungeplante Pause in der zweiten Hälfte, die durch Abbrennen von Feuerwerk im Gästeblock entstand, brachte sein Team aus dem Rhythmus.

Diesen Ärger seines Kollegen konnte Eintracht-Trainer André Schubert nachvollziehen. „Ich kann unsere Fans beim Thema Montagsspiel inhaltlich zu 100 Prozent verstehen und unterstütze ihre Position sowie ihr Recht auf Protest dagegen. Aber die Art und Weise ist inakzeptabel. So etwas hat im Fußball nichts zu suchen, hilft der Mannschaft nicht weiter und schadet dem Verein“, sagte er.

Eine andere Kritik von Enochs konnte Schubert allerdings nicht nachvollziehen. Zwickaus Trainer echauffierte sich nämlich auch über Bernd Nehrigs Auswechslung in der Nachspielzeit, mit der Eintracht etwas Zeit herausholte. „Da verliere ich den Spaß“, so Enochs.

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