So schaffen es die Löwen-Basketballer in die Play-offs

Braunschweig.  Ihre Heimstärke soll den Braunschweigern bei noch fünf Spielen in der VW-Halle die nötigen Punkte im Fernduell mit Würzburg bringen.

Mit leidenschaftlicher Verteidigung wollen DeAndre Lansdowne (links), Joe Rahon und ihre Löwen-Kollegen alle restlichen Heimspiele gewinnen und in die Play-offs einziehen.

Mit leidenschaftlicher Verteidigung wollen DeAndre Lansdowne (links), Joe Rahon und ihre Löwen-Kollegen alle restlichen Heimspiele gewinnen und in die Play-offs einziehen.

Foto: imago images / Hübner

Vor dem Prestigeduell der Löwen mit der BG Göttingen am Mittwoch kribbelt es. Sechs Spieltage und vier Wochen vor dem Punktrundenschluss läuten die Teams der Basketball-Bundesliga einen höchst intensiven Endspurt ein. So viele Klubs wie selten zuvor rangeln noch mit im Rennen um die Play-off-Plätze und den Klassenerhalt. Fünf Mannschaften fighten gegen den Abstieg, acht weitere kämpfen um drei noch erreichbare Plätze in der Meisterrunde – mittendrin die Braunschweiger.

Aus eigener Kraft können sie die Play-offs als Tabellenneunter zwar nicht mehr erreichen. Denn die Rivalen Ulm, Bonn und Würzburg haben jeweils bereits zwei Siege mehr auf dem Konto, und die Löwen treten nur noch gegen Bonn an, können also im direkten Duell nicht mehr viel Boden gutmachen.

Noch fünf Heimspiele

Dennoch haben die Braunschweiger noch sehr gute Chancen, sich ihren Traum zu erfüllen, während die anderen Verfolger aus Gießen, Frankfurt, Bayreuth und Ludwigsburg in den vergangenen Wochen schon ein bisschen zurückgefallen sind. Denn fünf ihrer restlichen sieben Partien sind Heimspiele. Und in eigener Halle haben die Schützlinge von Frank Menz und Steven Clauss erst dreimal verloren – gegen die Top-Drei der Tabelle München, Oldenburg und Vechta. Und nur München, Oldenburg und Berlin können eine bessere Heimbilanz vorweisen.

Außerdem ist das Restprogramm der Löwen zumindest auf dem Papier das leichteste, es warten nur noch zwei Gegner, die über ihnen platziert sind. „Wir gucken im Team nach jedem Spieltag auf die Tabelle und auf die Restprogramme der anderen und sind der Meinung, dass wir sehr gute Chancen haben“, berichtet Löwen-Anführer DeAndre Lansdowne. „Wir machen uns aber nicht verrückt. Unser Ziel Nummer eins ist es, alle Heimspiele zu gewinnen – das müsste für die Play-offs reichen.“

Leichtestes Restprogramm

Es läuft auf ein Fernduell mit den Baskets Würzburg hinaus. Die haben als Tabellenachter nur eine Niederlage weniger als die Löwen und den direkten Vergleich verloren. Zudem müssen sie noch gegen fünf Teams der Top-Sieben sowie in Bayreuth antreten. Schwerer geht es kaum. Da dürften sich die Braunschweiger berechtigte Hoffnungen machen, den Rivalen noch zu überholen, wenn sie ihre Siege wie erhofft feiern können.

Aber auch Ulm (unter anderem gegen Oldenburg, München, Vechta) und Bonn (gegen Berlin, München, Würzburg) hat noch schwere Gegner vor der Brust. „Vielleicht haben wir sogar noch die Chance, einen besseren als den achten Platz zu ergattern“, träumt Lansdowne.

Mittwoch Göttingen schlagen

Klar ist den Löwen, wie sie dafür diese Woche gestalten müssen, nämlich mit Heimsiegen gegen Göttingen und Bremerhaven.

Beide Gegner stecken aber im Abstiegskampf und werden sich entsprechend giftig präsentieren. „Die beiden Spiele sind sehr wichtig“, betont Lansdowne. „Wir spüren positiven Druck und wollen sie unbedingt gewinnen, um dann frei und unbekümmert nach Bamberg zu fahren.“

Braunschweig – Göttingen, Mittwoch, 20.30 Uhr, VW-Halle

Braunschweig – Bremerhaven, Sonnabend, 18 Uhr, VW-Halle

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