Lionprides Basketballerinnen bleiben in der Warteschleife

Braunschweig.  Die Braunschweigerinnen müssen warten. Der Spielbetrieb in der zweiten Bundesliga wird pandemiebedingt bis auf weiteres ausgesetzt.

Die Zweitliga-Basketballerinnen von Eintracht Lionpride um Nationalspielerin Nina Rosemeyer (links) haben den Stein ins Rollen gebracht. Sie wollen trainieren und spielen. Seit dieser Woche dürfen sie zumindest einzeln in die Halle.

Die Zweitliga-Basketballerinnen von Eintracht Lionpride um Nationalspielerin Nina Rosemeyer (links) haben den Stein ins Rollen gebracht. Sie wollen trainieren und spielen. Seit dieser Woche dürfen sie zumindest einzeln in die Halle.

Foto: Peter Sierigk

Diese Nachricht kam nicht mehr überraschend. Trotz intensiver Bemühungen an etlichen Standorten bestehen weiterhin Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie, die einen geregelten Spielbetrieb in der 2. Basketball-Bundesliga der Frauen nicht ermöglichen. Für die Spielerinnen von Eintracht Lionpride geht es also nicht wie vor einigen Wochen angedacht an diesem Wochenende weiter.

Neubewertung der Situation im Februar

Spätestens am 14. Februar soll eine Neubewertung der Situation erfolgen. Bis dahin werden von der Liga verschiedene Szenarien zur Fortführung des Spielbetriebs beraten. „Wir haben uns in den vergangenen zwei Wochen bereits auf den Re-Start vorbereitet. Wenn auch weiterhin nur mit Individualtraining. Inzwischen waren wir sogar in einem guten Austausch mit der Stadtverwaltung hinsichtlich Mannschaftstraining und Heimspielen“, sagt Vereinsmanager Sven Rosenbaum. Dies war in Braunschweig im Gegensatz zu anderen Standorten in Niedersachsen nicht gestattet.

Die Folgen sind noch unklar

Umso ärgerlicher sei die zwar verständliche aber kurzfristige Verlängerung zur Aussetzung des Spielbetriebes. „Wir müssen nun kurzfristig prüfen, welche Szenarien auf uns zukommen können und was das für den Basketballstandort der Region 38 bedeutet“, ergänzt Rosenbaum. Nur zwei Ligaspiele konnten die Blau-Gelben bislang absolvieren, beide auswärts. Den Löwinnen gelangen dabei mehr oder weniger ungefährdete Erfolge. Alle Spielerinnen sind nach den Festtagen zurück in der Löwenstadt. Auch die amerikanische Spielmacherin Sydney Kopp, die nach ihrer Quarantäne bereits wieder im Individualtraining ist, was auch weiterhin gestattet sein wird.

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