SV Welat will sich Platz 1 nicht mehr nehmen lassen

Gifhorn.  1. Fußball-Kreisklasse – die Hinrundenbilanz: Die Mannschaft von Trainer Zafer Dadak hat den starken Aufsteiger Dannenbüttel im Nacken.

Javadi Ahmadi (in Schwarz), hier im Spiel gegen die SV Gifhorn II (rechts Torjäger Alexander Zickert) und der SV Welat ballerten sich durch einen 9:1-Sieg im letzten Spiel gegen Brechtorf II an die Spitze.

Javadi Ahmadi (in Schwarz), hier im Spiel gegen die SV Gifhorn II (rechts Torjäger Alexander Zickert) und der SV Welat ballerten sich durch einen 9:1-Sieg im letzten Spiel gegen Brechtorf II an die Spitze.

Foto: Jens Semmer / regios24

Der SV Welat Gifhorn grüßt im Winter von der Tabellenspitze der 1. Fußball-Kreisklasse C. Als Vizemeister der 1. Kreisklasse 2 war die Elf von Trainer Zafer Dadak vor der Saison von Staffelkonkurrenten wie der SV Gifhorn II als Topfavorit auf den Aufstieg bezeichnet worden und hatte auch selbst hohe Ansprüche formuliert.

Ansprüche, denen der SVW im bisherigen Verlauf der Spielzeit aber nicht immer gerecht werden konnte. Offensiv lief es für die Mannen von der Bleiche mit im Schnitt fünf Toren pro Spiel (30 in 6) zwar blendend, was auch an Rückkehrer Nihat Karakas (MTV Isenbüttel, Landesliga) lag, der mit elf Treffern die Torjägerliste anführt.

Defensiv zeigte sich Welat aber immer wieder anfällig, das zeigte sich speziell in den Duellen beim SV Wagenhoff (5:4) und gegen den SV Dannenbüttel (2:7). Da der bisherige Erste aus Dannenbüttel aber im letzten Spiel vor der Winterpause gegen den TuS Neudorf-Platendorf II patzte (0:1), eroberte Welat durch den 9:1-Kantersieg gegen den TSV Brechtorf II den Spitzenplatz, von dem er nun nicht mehr verdrängt werden möchte.

Letzteres hatten sich auch Dannenbüttels Spieler und Trainer Denis Mora Morcillo vorgenommen – doch dann kam die Niederlage gegen Platendorf. „Die hat uns insofern geschmerzt, als dass wir sie in der darauffolgenden Woche nicht wiedergutmachen konnten“, erklärt der SV-Coach. Ansonsten ist Mora Morcillo mit den Leistungen seines Teams, das sich bislang als stärkster aller sechs Aufsteiger präsentiert hat, aber einverstanden: „Wir sind individuell sehr gut besetzt und haben die Euphorie aus den anfänglichen Siegen von Spiel zu Spiel mitgenommen.“

Der SV-Trainer ist sich bewusst, „dass dadurch die Erwartungshaltung an uns gestiegen ist, wir haben aber keine allzu großen Hoffnungen, in die Kreisliga aufzusteigen. Sollte es doch klappen, wäre das für uns ein Bonus.“ Hinsichtlich seines vor der Saison geäußerten Ziels, attraktiven Fußball zu spielen und nichts mit dem Abstieg zu tun haben, ist der Liganeuling nämlich schon auf einem sehr guten Weg.

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