Osteroth beerbt Bennert

Schöningen  Fußball: Trainerwechsel bei der FSV Schöningen im Sommer.

Schon seit einigen Wochen kursierte das Gerücht, dass sich die Wege von Fußball-Bezirksligist FSV Schöningen und Coach Thoralf Bennert zum Ende der Saison 2017/18 trennen würden. Am Wochenende betätigte nun FSV-Vorsitzender Karsten Kräcker, dass der Verein den Vertrag mit Trainer Bennert nach Ablauf der Saison nicht verlängert – und Nils Osteroth, derzeit noch Trainer beim TSV Germania Helmstedt, das Amt übernehmen wird!

„Wir haben in den letzten Jahren sehr stark in die Mannschaft und das sportliche Umfeld investiert, um unsere sportlichen Ziele, sprich Aufstieg, zu erreichen. Es hat sich aber herausgestellt, dass unsere Vorstellungen dazu von denen von Thoralf Bennert, dessen fachliche Qualitäten ich übrigens sehr schätze, zu stark abweichen. Aus diesem Grund haben wir uns im Vorstand geeinigt, den Vertrag, der ja zum Saisonende ausläuft, nicht zu verlängern und in der neuen Saison mit Nils Osteroth als Chefcoach einen Neuanfang zu wagen“, erklärte Kräcker.

Trainer Thoralf Bennert zeigte sich von der Entscheidung überrascht und enttäuscht zugleich: „Ich bin eigentlich fest davon ausgegangen, auch in der nächsten Saison noch FSV-Trainer zu sein. Schließlich haben wir uns kontinuierlich verbessert und die beste Hinrunde seit Jahren gespielt. Außerdem bin ich sicher, dass, obwohl wir zurzeit mit 10 Punkten Rückstand auf Germania Lamme auf Platz 4 stehen, bei noch 15 ausstehenden Spielen noch alles drin ist. Aber ich muss die Entscheidung des Vorstands akzeptieren.“

Nils Osteroth, noch bis Saisonende Trainer beim TSV Germania Helmstedt, legt wert auf die Tatsache, dass seine Entscheidung, bei Helmstedt aufzuhören, lange vor dem ersten Kontakt mit der FSV Schöningen gefallen war. Zu seinem neuen Engagement sagt er:„Der Vorstand der FSV Schöningen hat die gleichen ambitionierten Ziele wie ich, sprich höherklassig zu spielen – beziehungsweise zu trainieren.“

Motiviert scheint Osteroth auf jeden Fall zu sein: „Ich freue mich, dass ich dazu die Gelegenheit bekomme und vor allem auf die Zusammenarbeit mit der jungen, talentierten Truppe. Aber bis dahin, und das möchte ich noch einmal betonen, werde ich natürlich alles geben, um mit dem TSV Germania die bestmöglich Platzierung zu erreichen.“

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