TSV Barmke hofft auf Rückkehr in die Fußball-Kreisliga

Helmstedt.  Vor dem Auftakt ins Spieljahr betrachten wir die Situation im Aufstiegsrennen und Abstiegskampf der 1. Fußball-Kreisklasse.

Während beim FC Nordkreis II (links) in der Hinrunde nicht viel zusammenlief, befindet sich der TSV Barmke mitten im Titelrennen der 1. Kreisklasse.

Während beim FC Nordkreis II (links) in der Hinrunde nicht viel zusammenlief, befindet sich der TSV Barmke mitten im Titelrennen der 1. Kreisklasse.

Foto: Sebastian Priebe / regios24

In der Fußball-Kreisliga rollt der Ball schon seit einigen Wochen wieder. Nun starten auch die Kicker in der 1. Kreisklasse ins neue Spieljahr, am Wochenende stehen die ersten beiden Nachholpartien an. Doch bevor es so weit ist, stellt sich die Frage, wer in der zweiten Saisonhälfte noch im Aufstiegsrennen mitmischt und wer um den Klassenerhalt bangen muss.

Das Aufstiegsrennen

Derzeit sieht es nach einem Vierkampf um die beiden Aufstiegsplätze in die Kreisliga aus: Die SV Lauingen Bornum II (31 Punkte) führt die Tabelle vor dem TSV Barmke (29), TuS Beienrode und der SG Offleben/Büddenstedt (beide 28) an. Obwohl derzeit in der besten Position, muss der Spitzenreiter auf einen Doppelaufstieg im Verein hoffen. Steigt die Erstvertretung (führt die Kreisliga ebenfalls an) nicht in die Bezirksliga auf, darf die Reserve nicht hoch.

Von der direkten Rückkehr in die Kreisliga träumt man auch in Barmke. Die Chancen stehen nicht schlecht, immerhin belegt die Elf von Coach Paris Valais Platz 2, bei einem Spiel weniger als die SV. „Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, dass wir nicht wieder hoch wollen“, sagt Valais. „Die Qualität dafür haben wir, der Aufstieg ist machbar. Allerdings darf man sich nicht viele Ausrutscher erlauben, viele Spiele stehen ja nicht mehr aus.“

Eine gute Ausgangslage verspielte sich derweil der TuS Beienrode in den letzten Wochen der ersten Saisonhälfte. Von fünf Partien gewann der TuS nur eine und rutschte somit auf den dritten Rang ab. Die beste Offensive der Liga (50 Tore) wird aber nach der langen Winterpause nicht zu unterschätzen sein, in der zweiten Saisonhälfte will sie noch einmal oben angreifen. Ähnlich sieht es bei der SG Offleben/Büddenstedt aus, die jedoch nicht durch zahlreiche Tore, sondern durch eine stabile Abwehr positiv auffiel.

Welches Duo am Ende das Rennen macht, ist derzeit nicht abzusehen. Da für jede Mannschaft nur noch acht bis neun Spiele anstehen, kann jeder Ausrutscher im Titelrennen bestraft werden.

Der Abstiegskampf

Richtig eng in Sachen Ligaverbleib wird es für das Schlusslicht FC Nordkreis II: Acht Partien hat die Kreisliga-Reserve noch zu absolviere und muss dabei einen Acht-Punkte-Rückstand aufs rettende Ufer aufholen. Bei nur einem Sieg und 13 Niederlagen scheint dies eine nahezu unmögliche Aufgabe für die Nordkreiser zu sein.

Stand jetzt streiten sich drei weitere Teams darum, am Ende der Saison nicht auf dem zweiten Abstiegsplatz zu landen, auf dem derzeit der MTV Sunstedt steht. Direkt davor liegen der STV Holzland II und der Kreisliga-Absteiger SV Esbeck.

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