TSG Königslutter: Sieg mit Ansage – und etwas Anlaufzeit

Königslutter.  Basketball-Bezirksliga: Einen wichtigen 84:55-Erfolg fuhr die TSG Königslutter im richtungsweisenden Duell gegen den MTV Wasbüttel ein.

Nach holprigem Start setzte sich die TSG Königslutter um Philip Sager (v. li.) und Christian Schöndube noch deutlich gegen Wasbüttel durch.

Nach holprigem Start setzte sich die TSG Königslutter um Philip Sager (v. li.) und Christian Schöndube noch deutlich gegen Wasbüttel durch.

Foto: Michael Uhmeyer / regios24

Spielertrainer Christian Schöndube hatte es angekündigt – und er hielt mit seiner Mannschaft Wort. Im Heimspiel gegen den MTV Wasbüttel gelang der TSG Königslutter der ersehnte zweite Saisonsieg in der Basketball-Bezirksligist. Durch den letztlich deutlichen 84:55 (10:12, 19:15, 24:18, 31:10)-Erfolg schoben sich die Lutteraner an den nun punktgleichen Wasbüttelern vorbei auf Rang 7.

In der Vergangenheit hatte die TSG zumeist sehr gut ausgesehen gegen den MTV, auch die vorangegangenen Spiele hatten – trotz ausbleibender Siege – schon gezeigt, dass die Domstädter eigentlich auf dem vorletzten Tabellenrang nichts zu suchen haben. „Wenn gegen Wasbüttel der Knoten platzt, bin ich zuversichtlich, dass wir dann auch eine Serie starten können“, hatte Schöndube gesagt.

In der ersten Hälfte taten sich die Gastgeber aber noch schwer. „Das war nicht schön anzusehen. Wir haben fahrlässig verteidigt, hatten keine Aggressivität drin und haben uns etliche Ballverluste und Fehlwürfe geleistet“, schildert Königslutters Spielertrainer. Einzig positiver Aspekt: Die Gäste waren nicht in der Lage, Kapital daraus zu schlagen.

In der Halbzeitpause habe er die Probleme klar angesprochen, berichtet Schöndube. Und mit Beginn des dritten Abschnitts präsentierten sich die Lutteraner dann auch wie ausgewechselt. Sie ließen den Ball zügiger laufen, bis sie die offenen Schützen fanden. Dadurch stiegen nun auch die Trefferquoten deutlich an. „Entscheidend war aber, dass wir dann in der Defense viel besser gearbeitet haben. Wasbüttel hatte eigentlich keinen Wurf mehr, der nicht gut verteidigt war.“

So steigerte sich die TSG immer weiter – und spielte sich im letzten Abschnitt in einen regelrechten Rausch. Schöndube freute sich, dass jeder Spieler seinen Teil zum Erfolg beitragen konnte. Unter anderem markierte Arne Pehlemann, von der Bank kommend, starke 17 Punkte. Insgesamt sei es nach den anfänglichen Nachlässigkeiten ein sehr souveräner Mannschaftserfolg gewesen. „Ich glaube, dass damit wirklich der Knoten geplatzt ist“, sagt Schöndube. „Diesen Schwung müssen wir nächste Woche mit nach Goslar nehmen.“

TSG: Alsouda 11 Punkte/1 Dreier, Kleemann 6, Koch 3/1, Krasauskas, Lemke, Lopez 5/1, Meyer 8, Pehlemann 17/2, Sager 7, Schöndube 27/4.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder