FSV-Coach Osteroth: Unser Tempo entscheidet

Schöningen.  Fußball: Landesliga-Aufsteiger Schöningen erlebt zwei Testspiele mit sehr unterschiedlichem Verlauf.

Marcel Joachimski (links) erzielte zwar den zwischenzeitlichen Ausgleich, Schöningen verlor aber trotzdem mit 1:2 gegen Barleben.

Marcel Joachimski (links) erzielte zwar den zwischenzeitlichen Ausgleich, Schöningen verlor aber trotzdem mit 1:2 gegen Barleben.

Foto: Hans-Jürgen Trommler / regios24

Doppeleinsatz auf dem Fußballplatz: Landesliga-Aufsteiger FSV Schöningen hat am vergangenen Wochenende zwei weitere Vorbereitungsspiele bestritten, um möglichst vielen Spielern Einsatzzeiten geben zu können.

Ummendorfer SV – FSV Schöningen 0:6 (0:4). Am Samstag beherrschten die Gäste aus der Speerstadt den gastgebenden Landesligisten über die gesamte Spielzeit. Nach nur fünf Minuten erzielte Vincent Kühn nach Flanke von An­dreas Sommermeyer per Kopfball die Führung. Zehn Minuten später versenkte Christopher Münch die Kugel zum 2:0. Das 3:0, wiederum durch Kühn, fiel nach einer Balleroberung im Mittelfeld und anschließender Eins-gegen-Eins-Situation. Kurz vor der Pause war dann erneut Christopher Münch erfolgreich, der seinem ehemaligen Mannschaftskollegen, dem jetzigen Ummendorfer Keeper Felix Löffler, abermals keine Chance ließ.

Nach dem Wechsel blieben die Gäste spielbestimmend und machten durch Münch (70.) und Dominik Elsner (86.), der nach feiner Vorarbeit von Christopher Osteroth nur noch einschieben musste, das halbe Dutzend voll.

FSV-Startformation: D. Glatz – Caringi, Ademeit, Reiche, Behling - Lutz – Elsner, Sommermeyer, Kühn, Krüger – Münch. Tore: 0:1, 0:3 Kühn (5., 35.), 0:2, 0:4, 0:5 Münch (15.,43., 70.) 0:6 Elsner (86.).

FSV Barleben – FSV Schöningen 2:1 (1:0). Tags darauf taten sich Schöninger beim Verbandsligisten Barleben ungleich schwerer. Zwar lieferten Daniel Reiche und Jonah Ademeit solide Abwehrarbeit, doch nach vorne gelang so gut wie nichts. Kurz vor der Pause war Philipp Nabel, der sein Team kurz zuvor noch mit einer glänzenden Parade noch vor dem Rückstand bewahrt hatte, gegen den Schuss von Denny Piel machtlos – das 0:1. Der FSV gelang zwar durch Marcel Joachimski der 1:1-Ausgleich, doch trotz einiger Chancen blieb es nach dem erneuten Rückstand auch beim 1:2. „Wir haben gesehen: Unser Tempo entscheidet. Wenn wir Tempo machen, sind wir gut – wenn nicht, hat es der Gegner leicht“, fasste FSV-Trainer Nils Osteroth zusammen.

FSV-Startformation: Nabel – Petermann, Ademeit, Reiche, F. Glatz – Peine – C. Osteroth, Schulz, Tounkara, Kohl – Joachimski. Tore: 1:0 Piel (45.), 1:1 Joachimski (59.), 2:1 Wasylyk (65.).

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