Rast- und ruheloser Macher: Denneberg feiert 70. Geburtstag

Königslutter.  NFV-Kreis-Vorsitzender Werner Denneberg feiert heute seinen 70. Geburtstag. Sein Wegbegleiter Karsten Bock stellt den umtriebigen Macher vor.

Werner Denneberg (links) und Karsten Bock sind schon lange ein eingespieltes Team. Hier gratuliert der NFV-Kreis-Vorsitzende 2011 Letzterem zur Wahl zum Schriftführer. Heute ist wiederum Bock der Gratulant.

Werner Denneberg (links) und Karsten Bock sind schon lange ein eingespieltes Team. Hier gratuliert der NFV-Kreis-Vorsitzende 2011 Letzterem zur Wahl zum Schriftführer. Heute ist wiederum Bock der Gratulant.

Foto: Gundolf Tospann / regios24

Der Begriff „Querdenker“ war noch bis vor kurzer Zeit überwiegend positiv besetzt. Leider wird er aktuell durch einige fehlgeleitete, selbst ernannte sogenannte „Querdenker“ für Protest und Stimmungsmache im Zuge zunehmender Verschwörungstheorien missbraucht. Gebraucht man diesen Begriff aber als Synonym für jemanden, der im Dienst der guten Sache auch mal gegen den Stachel löckt, dabei ein eingefahrenes System mit sich daraus entwickelten Komfortzonen anlassbezogen infrage stellt – und dabei auch mal „aneckt“, ohne sich selbst zu schonen –, dann trifft er auf unseren NFV-Kreis-Vorsitzenden im besten Sinne des Wortes zu: Werner Denneberg ist einer, der sich nie zu schade dafür ist, dahin zu gehen, wo es weh tut.

Er ist ein umtriebiger, ruheloser, kreativer, ohne Rücksicht auf sich selbst und sein Privatleben einsatzfreudiger Aktivist, der mit unwiderstehlicher Leidenschaft und Hilfsbereitschaft für „seinen“ Kreisverband auf eine unverwechselbare Art für Werte und Menschlichkeit im Amateurfußball zu kämpfen bereit ist. Als Kreisvorsitzender sieht er sich stets als Erster unter Gleichen und pflegt seine Tugenden wie Bodenständigkeit, Empathie und Wertschätzung im Miteinander wie kein Zweiter. Werner Denneberg verkörpert das personifizierte Sinnbild des klassischen Ehrenamtlers.

Er lebt den Vereinsdialog durch seine regelmäßigen Sportplatzgespräche, unterstützt bei Vereinszusammenschlüssen, sieht und fördert trotz anfänglicher Skepsis auch aktuelle Entwicklungen, wie den E-Football, sieht sie mehr als Chance, denn als Risiko.

Werner Denneberg steht auch für eine gute Nachbarschaftspflege. Zu den Kreisen Wolfsburg mit Stefan Pinelli und Braunschweig mit Thomas Klöppelt hält er ständigen Kontakt und entwickelt persönliche Freundschaften mit deren Vorsitzenden, wie auch mit dem Vorsitzenden des KreisSportBundes, Jürgen Nitsche.

Besonders am Herzen liegt ihm das Schiedsrichterwesen: Mit dem „Projekt 23“ (für den „23. Mann“) erlangte der NFV-Kreis Helmstedt 2012 unter seiner Rigide verbandsweit Anerkennung. Stets unterstützt er die Referees noch heute auch mit eigenem Einsatz auf den Sportplätzen des Kreises.

Ob bei Hilfen zum Wiederaufbau nach dem Brand des Vereinsheimes in Groß Brunsrode, bei der Wiederherstellung des Rasenplatzes in Essenrode oder aktuell bei der Notlage in Süpplingen: Stets ist Werner Denneberg zur Stelle, leistet selbst und vermittelt Unterstützung, auch indem er sich für finanzielle Hilfen aus den Verbandsebenen einsetzt.

Nach seiner Zeit als Königslutteraner Stadtkämmerer hat er als damals erster direkt gewählter hauptamtlicher Bürgermeister in der Region die Gemeinde Lehre zwei Wahlperioden lang geführt und dabei den Grundstein für eine gedeihliche Entwicklung der Kommune gelegt, die heute noch anhält. Noch aus dieser Zeit als erfolgreicher Hauptverwaltungsbeamter stammt sein zweiter „Fulltime-Nebenjob“, den er als Chef des Unterhaltungsverbandes Schunter bis heute ausübt. Als Experte für die Gewässerunterhaltung und den Hochwasserschutz in der Region ist er geschätzter und gefragter Ansprechpartner, der selbst nur zu gern mit der Kettensäge und weiteren Gerätschaften am Ufer Hand anlegt, damit alles im Fluss bleibt.

Das alles ist Werner Denneberg nur möglich, weil er sich der Unterstützung und der Geduld seiner lieben Frau Regina sicher sein kann, der man nicht genug dafür danken kann, dass sie ihm in vielen privaten Belangen den Rücken freihält.

Mit ihr zusammen frönt der Naturverbundene auch einer seiner liebsten Nebenbeschäftigungen: Gemeinsame Reisen, wann immer die knappe Zeit es zulässt, insbesondere auf dem Fahrrad, oft über mehrere hundert Kilometer, sind bei den Dennebergs keine Seltenheit.

Ein persönlicher Schicksalsschlag war im Frühjahr dieses Jahres ein glücklicherweise überstandener Herzinfarkt mit sich anschließenden lebensbedrohlichen Infektionen, deren Heilung sich über Monate hingezogen hat. Aber auch danach übt sich ein Werner Denneberg dankbar in Demut und Respekt vor Ärzten und Pflegepersonal. So ist er halt.

Herzlichen Glückwunsch, Werner! Und pass auf Dich auf…


Karsten Bock,
NFV-Kreis
Helmstedt

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