FC Heeseberg ist E-Football-Kreismeister!

Helmstedt.  Fabian Romeike und Jan-Luca Tholl gewinnen das nur kurzzeitig spannende Finale gegen den TSV Grasleben II deutlich mit 10:3.

Gestatten, der erste E-Football-Kreismeister des NFV-Kreises Helmstedt: Jan-Luca Tholl (links) und Fabian Romeike, der seinen Kumpel für das Finale zu sich nach Hause einlud.

Gestatten, der erste E-Football-Kreismeister des NFV-Kreises Helmstedt: Jan-Luca Tholl (links) und Fabian Romeike, der seinen Kumpel für das Finale zu sich nach Hause einlud.

Foto: Privat/FC Heeseberg

Fabian Romeike und Jan-Luca Tholl sind die ersten E-Football-Kreismeister des NFV-Kreises Helmstedt! Die beiden Konsolenkicker des FC Heeseberg setzten sich im Finale gegen Niklas Mücke und Yannik Müller vom TSV Grasleben II letztlich klar mit 10:3 (7:1) durch – Spannung hatte es nur kurz zu Beginn der zweiten Partie gegeben.

Fabian Romeike – Niklas Mücke 7:1. Die Heeseberger wählten für die beiden FIFA-Duelle den spanischen Topclub FC Barcelona aus, Mücke und Müller entschieden sich für ihren Lieblingsverein, den derzeit tief in der Krise steckenden FC Schalke 04. Anders als auf dem echten grünen Rasen ergab sich dadurch jedoch kein Nachteil für die Königsblauen, weil alle Mannschaften dieselbe Stärke hatten.

Romeikes Sahnetag: „Jeder Schuss war drin“

Trotzdem war Romeike seinem Kontrahenten Mücke vom Anpfiff weg klar überlegen und ging mit dem ersten Angriff durch Ousman Dembele in Führung (4.) – die Schalker Abwehr hatte sich in dieser Situation viel zu passiv verhalten. Barca hielt den Druck weiterhin hoch, Hiroki Abe erhöhte folgerichtig auf 2:0 (11.), ehe den Gästen der überraschende Anschlusstreffer gelang. Rabbi Matondo brach auf Rechtsaußen durch und fand in der Mitte Stürmer Goncalo Paciencia, der auf 1:2 verkürzte (27.).

Danach waren aber wieder die Katalanen an der Reihe: Superstar Lionel Messi wurde steil geschickt, schob die Kugel ins kurze Eck und stellte dadurch den alten Abstand wieder her – 3:1, zugleich der Pausenstand (30.). Auch nach dem Seitenwechsel ging es fast immer nur in eine Richtung, so dass die weiteren Treffer der Spanier durch Ansu Fati (50., 81.), erneut Messi (77.) undFrancisco Trincao (90.+1) zwangsläufig fielen.

Folglich war Romeike dann auch „sehr zufrieden mit dem Verlauf des Finals. Ich habe Gott sei Dank direkt gut in das Spiel hineingefunden. Am Ende ist das Ergebnis eventuell zu hoch ausgefallen, aber ich bin zufrieden mit der Leistung.“ Sein Gegner Niklas Mücke war dagegen total enttäuscht. „Ich weiß gar nicht, ob er überhaupt schon mal so hoch verloren hat“, sagte TSV-Teammanager Thomas Mücke über den Auftritt seines Sohnes. Allerdings lobte Thomas Mücke auch die Vorstellung des Gegenübers: „Fabian hat einen Sahnetag erwischt, jeder Schuss war drin.“

Jan-Luca Tholl – Yannik Müller 3:2. Somit hatte Yannik Müller die schwierige Aufgabe, einen 1:7-Rückstand noch zu drehen. Der Graslebener drehte vom Start weg jedoch so richtig auf und führte durch die beiden Tore von Mark Uth (4.) und Paciencia (7.) bereits nach sieben Minuten mit 2:0 – alles roch nach einer grandiosen Aufholjagd. Tholl brauchte mehr als eine Viertelstunde, um sich von diesem doppelten Schock zu erholen, dann gelang ihm aber eine wunderbare Kombination,die Dembele mit dem allerersten Torschuss zum 1:2 abschloss (17.).

S04 blieb in der Folge spielbestimmend, Barca war aber weiterhin eiskalt und glich mit der zweiten Chance zum 2:2 aus (Fati, 38.). Erst danach kontrollierte der FCH-Akteur die Begegnung und erzielte in der 63. Minute durch Fati sogar noch den Siegtreffer – damit war dem blau-gelben Duo der Titelgewinn nicht mehr zu nehmen.

„Jan-Luca hat es top gemacht“, betonte sein Teamkollege Romeike. „Anfangs war er überrascht, dass der Gegner direkt so viel Druck gemacht hat, obwohl man damit hätte rechnen können. Danachhat er aber seine Klasse aufblitzen lassen und das Ding noch souverän gedreht. Gratulation aber auch an den TSV Grasleben II zu einem starken zweiten Platz. Ich denke, da ist bei der Landesmeisterschaft für beide Mannschaften einiges drin.“

150 Zuschauer live dabei

Bei Müller sei nach dem tollen Start am Ende ein wenig die Luft raus gewesen, erklärte Thomas Mücke. „Die Jungs waren allerdings auch mega aufgeregt. Gratulation zudem an den FC Heeseberg!“ Insgesamt verfolgten übrigens mehr als 150 Zuschauer das Finale auf dem Twitch-Account von Fabian Romeike – eine „richtig krasse“ Zahl, wie der Sieger des FCH fand.

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