Fußball-Regionalliga

TSV Barmke angelt sich noch ein Talent

Barmkes Coach Marcel Kirchhoff (von links) freut sich über ein weiteres Talent mit Perspektive: Luise Gummert.

Barmkes Coach Marcel Kirchhoff (von links) freut sich über ein weiteres Talent mit Perspektive: Luise Gummert.

Foto: Privat / TSV Barmke

Barmke.  Die 16-jährige Luise Gummert kommt aus dem B-Jugend-Bundesliga-Team von Turbine Potsdam zum TSV Barmke.

Der Frauenfußball-Regionalligist TSV Barmke verfolgt seinen Weg, mit jungen Talenten mit Perspektive zu arbeiten, konsequent weiter. Nach Melissa Bruns, Lara Kositzki und Ayleen Georg hat der Verein nun ein weiteres U17-Talent an Land gezogen: Die noch 16-jährige Luise Gummert, die zuletzt für den Nachwuchs von Turbine Potsdam in der B-Juniorinnen-Bundesliga Nord/Nord-Ost spielte, hat sich den Gelb-Blauen angeschlossen.

Gelungene Premiere für Luise Gummert auf der Sechser-Position

Im Vorbereitungsspiel beim Oberligisten SV Wendessen am Sonntag, das Barmke 5:3 (4:2) gewann, feierte Gummert bereits eine gelungene Premiere – und das auf der wichtigen Sechser-Position. Dabei bewies der Neuzugang „einen für ihr Alter außergewöhnlichen Rundum-Blick. Sie spielt ruhige Pässe, ist ballsicher und verfügt über einen guten Schuss“, beschreibt TSV-Coach Marcel Kirchhoff die talentierte Mittelfeldspielerin, die auch auf der Außenbahn zum Einsatz kommen kann.

Neuzugang fährt anderthalb Stunden zum Training beim TSV Barmke

Gummert lebt im Raum Uelzen und hatte im Sommer bei einigen Teams Probetrainings absolviert. „Barmke machte auf mich direkt einen positiven Eindruck. Ich habe mich von Anfang an sehr wohlgefühlt und hatte viel Spaß im Training. Ich sehe hier viel Potenzial, um mich weiterzuentwickeln“, erklärte die 16-Jährige selbst auf der Facebookseite der TSV-Frauen.

Trainer Marcel Kirchhoff betont: „Ich bin stolz darauf, dass wir Luise von einem Wechsel zu uns überzeugen konnten und sie dafür jedes Mal eine fast anderthalbstündige Fahrt auf sich nimmt, obwohl es für sie in deutlich näherer Umgebung andere Optionen in der Regional- oder Oberliga gegeben hätte.“

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