Elm-Handballer begrüßen „Licht am Ende des Tunnels“

Schöppenstedt.   Restart für Verbandsligisten wird verschoben. HG-Trainer Daniel Reckel ist auch gegenüber einem Alternativ-Programm nicht abgeneigt.

HG-Elm-Trainer Daniel Reckel (links, hier mit seinem Torjäger JustinBinner in der Saison 2019/20) spricht sich für die optimistische Vorgehensweise des HVN aus.

HG-Elm-Trainer Daniel Reckel (links, hier mit seinem Torjäger JustinBinner in der Saison 2019/20) spricht sich für die optimistische Vorgehensweise des HVN aus.

Foto: Olaf Hahn/Regio-Press/Archiv

Während in Ägypten derzeit 32 Nationalmannschaften auf der Platte stehen und um den Weltmeister-Titel kämpfen, gibt es für die Verbandsliga-Handballer der HG Elm immerhin ein kleines Signal in Richtung Re-Start. So hat der Handball-Verband Niedersachsen jetzt seine Planungen für den Neu-Anfang der Saison modifiziert.

Laut einer Pressemitteilung des Verbandes könne der Spielbetrieb der Verbandsliga frühestens am 6. März wieder aufgenommen werden. Die bisherige Absicht von Präsidium, Mitgliedern des Spielausschusses und Staffelleitern, den Spielbetrieb Anfang Februar einsetzen zu lassen, habe auf der Annahme basiert, der Lockdown würde mit Ende der Weihnachtsferien aufgehoben werden.

Damit sei die Hoffnung verbunden gewesen, ab dem 11. Januar wieder öffentliche Sportstätten nutzen zu können. Ziel sei es, dass sich die Vereine über einen Zeitraum von mindestens drei Wochen auf den Re-Start vorbereiten können. „Durch die Verlängerung des Lockdowns verschieben sich auch unsere Planungen, die wir jetzt neu mit den Regionen und Vereinen diskutieren werden“, so HVN-Geschäftsführer Markus Ernst.

Nach dem Lockdown zurück in die Halle


Daniel Reckel, Trainer der HG Elm, begrüßt das Statement des HVN. „Ich finde diese Vorgehensweise nicht schlecht. So sieht man immerhin ein Licht am Ende des Tunnels“, sagt Reckel. Diesen Optimismus unterstützt der Trainer der Handball-Gemeinschaft aus Schöppenstedt und Schöningen. „Jetzt haben wir Beschränkungen durch den Lockdown. Wenn der aber vorbei ist, muss es auch wieder zurück in die Halle gehen“, sagt Reckel. Sollten sich die Beschränkungen verlängern, fällt natürlich auch der Restart wieder ins Wasser.


Pokalwettbewerb als Alternative

Beim HVN gibt es daher bereits Überlegungen, ein Alternativ-Programm auf die Beine zu stellen: etwa in Form eines Pokalwettbewerbs oder als Freundschaftsspiele. „Das finde ich auch gut. Sonst hätten wir zum Start der nächsten Saison elf Monate lang keine Pflichtspiele gehabt. Das wäre schon eine sehr lange Pause“, sagt Reckel. Das Training seiner Mannschaft beschränke sich weiterhin auf individuelle Einheiten. „Aber auch das zieht sich langsam, da es bisher keinen Zeitpunkt gibt, auf den man hinarbeitet. Daher finde ich es gut, wenn der Verband diese Lichtblicke anbietet“, betont der Elm-Trainer.

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