Vorsfelde: Feer warnt trotz Favoritenrolle

Vorsfelde.  Der Coach von Fußball-Landesligist SSV Vorsfelde sieht vor dem Derby beim SV Reislingen-Neuhaus aber eine besondere Motivation.

Fabio Cinquino (links) und der SSV Vorsfelde spielen am Sonntag beim SV Reislingen-Neuhaus.

Fabio Cinquino (links) und der SSV Vorsfelde spielen am Sonntag beim SV Reislingen-Neuhaus.

Foto: Helge Landmann / regios24

Das 1:1 zum Auftakt in Schöningen hat Titelkandidat SSV Vorsfelde mit einem 5:0 gegen Isenbüttel wettgemacht. Am Sonntag könnten die Eberstädter nach nicht einmal drei Kilometern auf einem Spaziergang beim SV Reislingen-Neuhaus antreten. Doch den Eindruck, die Landesliga-Partie hätte etwas mit einem Spaziergang gemein, wollen sie beim SSV tunlichst vermeiden. Coach Willi Feer warnt: „Im Derby reichen manchmal selbst 100 Prozent nicht. Wir müssen wie gegen Isenbüttel wieder die Leichtigkeit und die entsprechende Laufarbeit auf den Platz bringen.“

Ein Derby sei für jeden Fußballer immer etwas Besonderes. Bereits unter der Woche spürte der SSV-Coach eine spezielle Anspannung im Team: „Meine Mannschaft ist immer konzentriert, aber in dieser Woche wirkten alle besonders fokussiert und motiviert.“

Ex-Profi Scheidhauer wird weiter fehlen

Drei Akteure vermisst Feer weiter schmerzlich: Abdelhakim Jedli und Michel Haberecht fehlen genauso wie Ex-Profi Kevin Scheidhauer, der wohl auch in naher Zukunft nicht einsatzfähig sein wird. „Kevin hat immer noch etwas mit seiner Verletzung zu kämpfen. Wir wollen ihn behutsam aufbauen. Wir müssen geduldig sein“, sagt Feer.

Wozu seine Mannschaft auch ohne den früheren VfLer im Stande ist zu leisten, zeigte sie bereits beim 5:0 gegen Isenbüttel. Eine ähnliche Leistung erwartet der SSV-Trainer auch am Sonntag. „Wir müssen immer wieder Situationen schaffen, die Reislingen vor Probleme stellen. Wir wollen den Ball haben und das Spiel dominieren“, so Feer.

Kein guter Start des SVR

Die Reislinger sind nicht gut gestartet. Bisher steht ein 1:1 gegen Calberlah und ein 0:6 gegen Kästorf zu Buche. „Das spielt keine Rolle. Im letzten Jahr hat Vorsfelde mit 2:0 in Reislingen geführt und schließlich noch 2:2 gespielt“, bemerkt Feer.

Unter Trainer José Salguero hat der SVR in den vergangenen Jahren gern ein hohes Pressing gespielt. Was Neu-Coach Tahar Gritli fordern wird, lässt sich noch nicht genau sagen. „In Kästorf haben sie den Gegner erst kommen lassen und sind in der zweiten Hälfte höher angelaufen“, so Feer. Er hat seine Elf auf einen tiefstehenden sowie auf einen hoch anlaufenden SVR vorbereitet. Der SSV-Coach: „Am Dienstag haben wir primär die Spieleröffnung in Unterzahl geübt. Am Mittwoch war der Fokus darauf gerichtet, dass wir auf engem Raum zu Chancen kommen wollen.“

SV Reislingen-Neuh. – SSV Vorsfelde So., 14.30 Uhr, Sportplatz Neuhaus.

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