„Christian, was meinst du dazu?“

Freiburg.  Die Diskussion darum, dass der VfL im Kampf um die internationalen Plätze zwei Punkte liegengelassen haben könnte, amüsiert VfL-Trainer Labbadia.

Dass sich VfL-Coach Bruno Labbadia (l.) und sein Freiburger Trainerkollege Christian Streich blendend verstehen, war rund um das 3:3 am Samstag häufiger zu sehen.

Dass sich VfL-Coach Bruno Labbadia (l.) und sein Freiburger Trainerkollege Christian Streich blendend verstehen, war rund um das 3:3 am Samstag häufiger zu sehen.

Foto: Darius Simka / regios24

Mit einem nüchternen Blick auf die Tabelle hat der VfL durch das 3:3 in Freiburg eine Chance vertan, sich auf den internationalen Plätzen festzusetzen. Statt Leverkusen (5:1 in Mainz) vorbeiziehen zu lassen und von den Europapokal-Plätzen auf Rang 7 zu fallen, hätte Wolfsburg an Eintracht Frankfurt (0:0 gegen Leipzig) vorbeiziehen können, wäre bei einem Sieg Fünfter. Doch von einem Rückschlag im Kampf um Europa will man beim VfL nichts wissen.

Labbadia musste, darauf bei der Pressekonferenz angesprochen, erstmal lachen. „Christian, was meinst Du dazu?“, fragte er in Richtung seines Trainerkollegen Christian Streich. Labbadia fuhr fort: „Wir sind da sehr realistisch, was dahinter steckt. Fußballerisch haben wir in den vergangenen Monaten Quantensprünge gemacht.“ Er betonte weiter: „Man sollte da immer auch mit einer gewissen Demut rangehen, weil wir nicht nur mit einem Bein in der 2. Liga waren. Von daher ist es kein Rückschlag.“

Geschäftsführer Jörg Schmadtke sieht’s ähnlich, sagte am Sonntag im Doppelpass bei Sport1: „Wir sind gut dabei. Aber wir sind noch nicht soweit, ein ernsthafter Kandidat für die internationalen Plätze zu sein. Sonst müssten wir solche Dinge wie gegen Schalke und diesmal in Freiburg abstellen.“

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