Erst Schalke, nun Bremen: VfL Wolfsburg mit breiter Brust

Wolfsburg.  Der VfL Wolfsburg hat sich zuletzt viel Selbstvertrauen erspielt. Der nächste Gegner aber auch: Werder Bremen trotzte dem FC Bayern ein 1:1 ab.

Mit Köpfchen: Oliver Glasner trainiert den formstarken VfL Wolfsburg. 

Mit Köpfchen: Oliver Glasner trainiert den formstarken VfL Wolfsburg. 

Foto: Tim Rehbein / regios24

Der 2:0-Sieg in der Bundesliga beim FC Schalke war gerade erst ein paar Minuten unter Dach und Fach, da wurde Oliver Glasner schon gebeten, nach vorne zu blicken. Denn bereits am Freitag steht für den VfL Wolfsburg und seinen Trainer das nächste Spiel an: Von 20.30 Uhr an geht es in der leeren VW-Arena gegen Werder Bremen – und die Hanseaten haben mit dem 1:1 beim FC Bayern ein Ausrufezeichen gesetzt.

Ob Glasner denn wegen des Punktgewinns in München besonders viel Respekt vor den Bremern habe? „Alle Teams in der Bundesliga betreiben einen sehr, sehr hohen Aufwand, um erfolgreich zu sein und haben daher ohnehin meinen großen Respekt“, sagt der 46 Jahre alte Österreicher. „Da hat es das Remis bei den Bayern nicht gebraucht.“

Glasner legt den Fokus auf den VfL

Der VfL-Coach weigert sich ohnehin in der Öffentlichkeit, zu viel Aufmerksamkeit auf den Gegner zu verschwenden. „Es ist sehr, sehr wichtig, dass wir uns nicht beeinflussen lassen“, sagt er. Das haben die Wolfsburger nicht bei den Schalkern getan, die seit Januar kein Bundesliga-Spiel mehr gewonnen hatten und auch am Samstag gegen zunächst extrem starke und danach abgebrühte VfLer verloren.

Bremer Serie

Und das wollen die Grün-Weißen auch nach dem Bremer Punkt in München tun. Glasner sagt: „Wenn wir weiterhin unsere guten Leistungen bringen, dann sind wir konkurrenzfähig.“ Dann kann seine Mannschaft jeden Gegner besiegen. Auch solche, die gerade dem Rekordmeister aus Bayern einen Zähler abgerungen haben und seit dem 2. Spieltag nicht mehr verloren haben.

Die Remis-Spezialisten

Wenn man so will, treffen am Freitagabend in der VW-Arena die Remis-Spezialisten der Bundesliga aufeinander. Beide haben fünf auf dem Konto. Die Wolfsburger waren mit vier Remis in die Saison gestartet und haben dann von den nächsten vier Partien drei gewonnen – bei einem weiteren Unentschieden in Berlin. Die Bremer haben hingegen nun fünf Mal in Serie 1:1 gespielt. Historisch. Geht es nach den Wolfsburgern, endet dieser Lauf am Freitagabend. Und zwar mit einem Heimsieg.

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