VfL Wolfsburg

Casteels, Bornauw und Roussillon zurück im Kader des VfL

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Sebastiaan Bornauw hat seine Rückenprellung überstanden.

Sebastiaan Bornauw hat seine Rückenprellung überstanden.

Foto: Darius Simka / regios24

Wolfsburg.  Felix Nmecha musste sich einer Kniebehandlung unterziehen und wird gegen Bayern fehlen. Drei Wölfe werden verabschiedet.

Am vergangenen Spieltag zeigte Pavao Pervan beim 1:0-Sieg gegen den 1. FC Köln eine starke Leistung. Der österreichische Schlussmann hielt dem Dauerfeuer der Geißböcke stand, behielt die weiße Weste. Es war so etwas wie die Entschädigung für die gesamte Saison für die Nummer 2 des VfL Wolfsburg. Zuvor hatte er Stammkeeper Koen Caasteels sechs Mal vertreten dürfen – und sechs mal verloren. Trotz seiner starken Paraden war das Duell mit den Kölnern womöglich Pervans letzter Auftritt in dieser Saison. Denn Casteels hat seine Schulterblessur überstanden und wird beim Saisonfinale gegen den FC Bayern München am Samstag (15.30 Uhr, VW-Arena) wieder zum Aufgebot gehören.

Auch Sebastiaan Bornauw und Jerome Roussillon sind wieder fit

Gleiches gilt für Sebastiaan Bornauw und Jerome Roussillon. „Sie werden alle drei am Wochenende zurückkehren“, sagt Florian Kohfeldt. Bornauw hatte zuletzt zwei Spiele aussetzen müssen, weil er im Training bei einer Rettungsaktion auf die hintere Torstange geknallt war und sich eine schwere Rückenprellung zugezogen hatte. Roussillon fehlte nur beim Sieg gegen Köln. Er hatte zuvor einen Schlag auf den Fuß bekommen.

Ob Roussillon gleich wieder zum Einsatz kommen wird, ist fraglich. Micky van de Ven hatte den Franzosen bei seinem Bundesligadebüt auf der linken Abwehrseite ordentlich vertreten. Bornauw ist wieder ein Kandidat für die Innenverteidigung. Möglicherweise stellt Kohfeldt das Abwehrzentrum wieder auf eine Dreierkette um. Dann könnte Bornauw neben Maxence Lacroix und John Anthony Brooks auflaufen.

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John Anthony Brooks nimmt Abschied vom VfL Wolfsburg

Zumindest Letzteren wird der Wölfe-Coach sicherlich nicht aus der Startelf beordern. Brooks nämlich steht vor seinem letzten Einsatz für den VfL Wolfsburg. Der US-Amerikaner wird den Klub im Sommer nach fünf Jahren verlassen – das ist schon lange klar.

Vor dem Spiel gegen die Bayern wird es deshalb vielleicht sogar ein wenig emotional werden. Denn der VfL plant eine Verabschiedungszeremonie. Der Rahmen dafür ist angemessen: Die VW-Arena ist ausverkauft. Brooks ist aber nicht der einzige, von dem die Grün-Weißen Abschied nehmen werden.

Dodi Lukebakio hat keine Zukunft in Wolfsburg – auch William muss gehen

Dodi Lukebakio ist ein weiterer. „Bei Dodi ist es so, dass wir die Leihe weder verlängern noch ihn fest verpflichten. Daher werden wir uns auch von ihm verabschieden und uns für das Jahr bedanken“, sagt VfL-Sportdirektor Marcel Schäfer. Dritter im Bunde ist der Brasilianer William, dessen Vertrag im Sommer ausläuft. Der 27-Jährige kuriert allerdings aktuell in seiner Heimat einen Kreuzbandriss aus und wird für die Zeremonie nicht extra anreisen.

Für einen, der in der kommenden Saison sicherlich noch zum Kader der Wölfe gehören wird, ist die Saison dagegen gelaufen. Die Rede ist von Felix Nmecha. „Er musste sich einer Behandlung am Knie unterziehen, die geplant war“, sagt Kohfeldt. Für das Spiel gegen die Bayern wird er dementsprechend nicht zum VfL-Aufgebot gehören. Grundsätzlich, so Kohfeldt, hätte die Blessur den 21-Jährigen nicht am Spielen gehindert. Die Behandlung sei nun aber vorgezogen worden, „damit er dann Richtung Saisonstart auch wieder komplett einsatzfähig ist“. Details wollte der VfL nicht nennen, es handele sich aber nicht um eine Operation. Drei Wölfe kehren also zurück, einer fehlt und drei nehmen Abschied. Und nach dem München-Spiel schließt sich das Kapitel dieser Saison.

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