Lyon hat Pause, der VfL spielt – Lerch sieht’s positiv

Wolfsburg.   In Frankreich wird vor dem Rückspiel in der Champions League nicht gespielt, der VfL muss gegen Schlusslicht Gladbach ran – und sieht Vorteile.

Stephan Lerch sieht’s positiv, dass es am Sonntag gleich weitergeht.

Stephan Lerch sieht’s positiv, dass es am Sonntag gleich weitergeht.

Foto: Sebastian Priebe / regios24

Zwischen den Champions-League-Duellen mit Lyon wartet am Sonntag (14 Uhr, AOK-Stadion) der Bundesliga-Alltag auf die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg. Schlusslicht Borussia Mönchengladbach darf auf dem Weg zur Titelverteidigung keine große Hürde darstellen. Angesichts der Tatsache, dass die französische Liga vor dem Rückspiel pausiert, dürfte man die ungleiche Vorbereitungszeit ungerecht finden. Doch VfL-Coach Stephan Lerch sieht lieber die Vorteile.

In Frankreich wird viel Rücksicht auf die Topteams genommen, die in der Königsklasse starten. Warum das da geht, in Deutschland aber nicht, konnte man sich schon im Vorjahr angesichts eines enormen VfL-Pensums in der heißen Phase der Saison fragen. Lerch sagt aber deutlich: „Wir haben genau diesen Kader, um die Dreifachbelastung wegstecken zu können. Für uns ist es keine unbekannte Situation.“ Immerhin: Der Spielplan sieht mit Gladbach das schwächste Team vor, zudem ist es ein Heimspiel. „Es ist noch etwas anderes, wenn man eine weite Auswärtsfahrt hätte oder ein intensives Spiel gegen ein Topteam“, so Lerch. Er sagt weiter: „Wir bleiben so im Rhythmus. Und wir haben die Möglichkeit, nach dem verlorenem Spiel in Lyon, uns wieder Selbstvertrauen zu holen und in die Erfolgsspur zurückzukehren. Von daher kann das auch von Vorteil sein.“

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