VfL Wolfsburg: Dieser Kader soll das i-Tüpfelchen setzen

Wolfsburg.  Kurios: Mit dieser Mannschaft könnte der VfL Wolfsburg gleich zweimal die Champions League gewinnen.

Mit diesem Team geht der VfL Wolfsburg wieder auf Titeljagd: (hintere Reihe von links) Betreuer Klaus Voß, Betreuer Jörg Schmidt, Lena Goeßling, Kathrin Hendrich, Ingrid Engen, Fridolina Rolfö, Dominique Janssen, Zsanett Jakabfi, Lena Oberdorf, Torwarttrainer Eike Herding; (mittlere Reihe von links) Physiotherapeutin Ewa Gehring-Sturm, Physiotherapeutin Fee-Maresa Müller, Leitender Physiotherapeut Omar Rüppel, Mannschaftsarzt Sebastian Kunz, Mannschaftsärztin Dr. Agnes Schneider, Pauline Bremer, Alexandra Popp, Pernille Harder, Videoanalystin Donna Newberry, Co-Trainerin Theresa Merk, Co-Trainerin Ariane Hingst, Cheftrainer Stephan Lerch, Sportdirektor Ralf Kellermann; (vordere Reihe von links) Joelle Wedemeyer, Felicitas Rauch, Pia-Sophie Wolter, Ewa Pajor, Torfrau Katarzyna Kiedrzynek, Torfrau Friederike Abt, Torfrau Almuth Schult, Torfrau Julia Kassen, Svenja Huth, Anna Blässe, Lara Dickenmann und Sara Doorsoun.

Mit diesem Team geht der VfL Wolfsburg wieder auf Titeljagd: (hintere Reihe von links) Betreuer Klaus Voß, Betreuer Jörg Schmidt, Lena Goeßling, Kathrin Hendrich, Ingrid Engen, Fridolina Rolfö, Dominique Janssen, Zsanett Jakabfi, Lena Oberdorf, Torwarttrainer Eike Herding; (mittlere Reihe von links) Physiotherapeutin Ewa Gehring-Sturm, Physiotherapeutin Fee-Maresa Müller, Leitender Physiotherapeut Omar Rüppel, Mannschaftsarzt Sebastian Kunz, Mannschaftsärztin Dr. Agnes Schneider, Pauline Bremer, Alexandra Popp, Pernille Harder, Videoanalystin Donna Newberry, Co-Trainerin Theresa Merk, Co-Trainerin Ariane Hingst, Cheftrainer Stephan Lerch, Sportdirektor Ralf Kellermann; (vordere Reihe von links) Joelle Wedemeyer, Felicitas Rauch, Pia-Sophie Wolter, Ewa Pajor, Torfrau Katarzyna Kiedrzynek, Torfrau Friederike Abt, Torfrau Almuth Schult, Torfrau Julia Kassen, Svenja Huth, Anna Blässe, Lara Dickenmann und Sara Doorsoun.

Foto: Darius Simka / regios24

Mit diesem Team geht der VfL Wolfsburg wieder auf Titeljagd: Am Freitagmittag bei strahlendem Sonnenschein nahm der neue Kader des Frauenfußball-Bundesligisten im AOK-Stadion Aufstellung. 18 Feldspielerinnen und vier Torhüterinnen sind auf dem Mannschaftsfoto zu sehen. Sie sollen die Ausbeute aus der Vorsaison, die Meisterschaft und den DFB-Pokal, verteidigen – und nach Möglichkeit noch ein i-Tüpfelchen internationaler Art oben draufsetzen.

Gemeint ist natürlich der Sieg in der Champions League. Es ist das Sehnsuchtsziel der Wolfsburgerinnen. 2012/13 und 2013/14 hatten sie sich die europäische Krone aufgesetzt, aber seitdem mussten sie stets anderen den Vorzug lassen, zuletzt viermal in Folge Olympique Lyon. Die Französinnen sind auch wieder der große Favorit, wenn die Königsklasse ab dem 21. August die Endrunde als Finalturnier in Spanien fortsetzt. Der VfL trifft im Viertelfinale auf den Glasgow City FC aus Schottland.

Der VfL darf sechs Neuzugänge einsetzen

Das Besondere und wohl Einmalige, das der neue Wolfsburger Kader schaffen kann: Er könnte die Champions League gleich zweimal gewinnen. Schließlich handelt es sich beim Finalturnier Ende dieses Monats um die verbleibenden Spiele der „alten“ Saison, die wegen der Corona-Pandemie so lange pausierte. Und: Anders als bei den Männern ist es bei den Frauen erlaubt, bis zu sechs Neuzugänge einzusetzen. Pauline Bremer (Manchester City), Lena Oberdorf (SGS Essen), Kathrin Hendrich (FC Bayern) und Torhüterin Katarzyna Kiedrzynek (Paris Saint-Germain) sind daher alle spielberechtigt.

Mit diesem Quartett plus Torhüterin Julia Kassen aus dem eigenen Nachwuchs sieht sich der VfL gut gerüstet für die Aufgaben der neuen Spielzeit. Acht Spielerinnen haben den Double-Sieger hingegen verlassen, am schmerzhaftesten war der Abschied von Leistungsträgerin Sara Gunnarsdottir, die sich Olympique Lyon anschloss. Auf sie könnte das Team von Coach Stephan Lerch übrigens frühestens im Königsklassen-Finale treffen.

Der VfL muss zunächst gegen Glasgow

Erstmal heißt der Gegner jedoch Glasgow. Ermittelt wird der Sieger in einer K.o.-Partie, nicht wie sonst üblich mit Hin- und Rückspiel. „Es wird spannend, in einer Partie kann so viel passieren“, sagt VfL-Neuzugang Hendrich. Eigentlich sollten die Schottinnen aber kein Stolperstein für die Grün-Weißen werden. Interessant wird’s im Halbfinale, in dem sie auf den Sieger der Partie Atletico Madrid (mit Abgang Hedvig Lindahl) und FC Barcelona (mit Ex-Spielerin Caroline Hansen) treffen würden. „Wir brauchen uns auf jeden Fall nicht zu verstecken und können da selbstbewusst herangehen“, ist Hendrich überzeugt.

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