Whatsapp-Symbol: Volkswagen feiert gar nicht sein 80-jähriges Bestehen, wie es in dem Kettenbrief heißt.

Whatsapp-Symbol: Volkswagen feiert gar nicht sein 80-jähriges Bestehen, wie es in dem Kettenbrief heißt.

Foto: Imago

Whatsapp

Whatsapp ist der am meisten genutzte Messenger der Welt. Lesen Sie hier alle News und Hintergründe zur App aus dem Hause Facebook.

Unternehmen, Gründung, Nutzer: Die wichtigsten Infos zu Whatsapp im Steckbrief

App Whatsapp
Art Messenger-Dienst
Unternehmen Meta Platforms
Erscheinungsjahr 2009
Unternehmenssitz Mountain View, Kalifornien
Nutzer über 2 Milliarden

Bereits seit 2009 gibt es den Messengerdienst Whatsapp. Seitdem hat sich die SMS-Alternative zu einer der erfolgreichsten Smartphone-Anwendungen und zur meistgenutzten Messenger-App der Welt entwickelt. Rund zwei Milliarden Menschen haben die Anwendung installiert – allein 2021 wurde sie weltweit rund 395 Millionen Mal heruntergeladen. Pro Tag werden Unternehmensangaben zufolge rund 100 Milliarden Nachrichten via WhatsApp verschickt – also rund 1,16 Millionen Nachrichten pro Sekunde.

Der große Erfolg von Whatsapp weckte früh das Interesse der Konkurrenz: 2014 übernahm der Facebook-Konzern, der inzwischen Meta heißt, den Messenger-Dienst. Seitdem steht er immer wieder wegen mangelndem Datenschutz in der Kritik. Doch was genau kann die App eigentlich? Ist die Kritik begründet? Und gibt es Alternativen? Dich wichtigsten Fragen und Antworten rund um Whatsapp.

Funktionen von Whatsapp: Das ist mit dem Messenger möglich

Whatsapp verfügt über alle Funktionen, die man von einem Messenger erwartet: So können Texte und Sprachnachrichten an andere Nutzerinnen und Nutzer oder ganze Gruppen verschickt werden. Außerdem ist es möglich, Fotos, Videos und Dateien zu versenden. Seit 2015 kann man über Whatsapp zudem telefonieren – seit 2016 sind Video-Anrufe möglich.

Doch was unterscheidet Whatsapp von herkömmlichen Telefonaten oder SMS-Nachrichten? Es ist vor allem die Art, wie Daten an das Smartphone übermittelt werden, die Messenger-Dienste besonders macht. Denn die Verbindung erfolgt nicht über das Telefonnetz, sondern über das mobile Internet. Für Menschen, die das über eine Flatrate nutzen, fallen durch die App keine zusätzlichen Gebühren an.

Download von Whatsapp und installieren: So gehen Sie dabei vor

Wie genau Whatsapp auf einem Smartphone installiert wird, hängt vom jeweiligen Betriebssystem ab. Grundsätzlich sollten sie aber folgende Schritte befolgen:

  1. Öffnen Sie den App-Plattform auf ihrem Smartphone. Je nach Betriebssystem und Hersteller kann dieser unterschiedliche Namen haben, etwa App-Store (iOS/Apple) oder Play Store (Android).
  2. Suchen sie nach "Whatsapp" und wählen sie unter den angezeigten Apps die Anwendung der Firma "WhatsApp LLC".
  3. Klicken Sie auf "Download" oder "Installieren". In der Regel wird die App in beiden Fällen auf ihr Smartphone geladen und installiert.

Wie genau Sie bei der Installation von Whatsapp vorgehen, lesen Sie hier. Im Artikel erläutern wir auch die Unterschiede bei der Installation auf Apple- oder Android-Geräten. Um den Messenger nutzen zu können, müssen Sie Whatsapp zudem regelmäßig aktualisieren.

Whatsapp auf mehreren Geräten nutzen

Damit Sie Whatsapp benutzen können, müssen Sie ein Smartphone besitzen. Doch nicht auf allen Modellen, funktioniert die App. Denn dafür sind die Betriebssysteme iOS (Apple), Android (Google, unter anderem von Samsung, HTC, Xiaomi und Huawei verwendet) oder KaiOS (zum Teil bei Nokia) nötig. Und auch nicht alle Versionen der Betriebssysteme unterstützen Whatsapp. Nötig sind:

  • iOS 10 oder neuer
  • Android 4.1 oder neuer
  • KaiOS 2.5.1 oder neuer

Whatsapp am Computer: So nutzen Sie "Whatsapp Web"

Auch wenn Whatsapp als Messenger-App ursprünglich für mobile Endgeräte entwickelt wurde, kann die Anwendung nicht nur auf Smartphones und Tablets verwendet werden. Die Desktop-Version ist vor allem dann praktisch, wenn Nutzerinnen oder Nutzer längere Texte schreiben und dafür eine Tastatur verwenden wollen.

Nach nur wenigen Schritten ist es möglich, Whatsapp im Web zu nutzen. Dafür müssen Nutzerinnen und Nutzer zunächst die Webseite von "WhatsApp Web" aufrufen. Der dort angezeigte QR-Code muss dann mit der App am Smartphone gescannt werden. Danach verbindet sich dieses automatisch mit der Web-Anwendung.

Lange war die Nutzung des Messengers dabei auf einen Computer beschränkt. Inzwischen kann Whatsapp aber auf bis zu fünf Geräten gleichzeitig genutzt werden.

Whatsapp-Status: Diese Funktionen gibt es

Der Whatsapp-Status ist von Socia-Media-Plattformen wie Instagram und Snapchat inspiriert. In ihm können Bilder oder Videos geteilt werden, die sich dann alle Kontakte für einen bestimmten Zeitraum ansehen können. Um Inhalte im Status zu teilen, gehen sie so vor:

  • Öffnen Sie Whatsapp und klicken sie oben in der Menü-Leiste auf "Status".
  • Klicken Sie nun auf "Mein Status".
  • Sie gelangen in den Bearbeitungsmodus. Hier können Bilder und Videos aufgenommen oder vom Gerät ausgewählt werden.
  • Ist das geschehen, können Sie den Inhalt über den weißen Pfeil im grünen Kreis (rechts unten) veröffentlicht.

Bilder und Videos können im Whatsapp-Status aber nicht nur geteilt, sondern auch bearbeitet werden. Bedenken sollten Sie vor der Veröffentlichung, dass nicht alles verbreitet werden darf. So hat das Amtesgericht Frankfurt am Main entschieden, dass man sich strafbar macht, wenn man bestimmte Inhalte bei Whatsapp teilt.

Abgesehen davon, Bilder und Videos im eigenen Status zu teilen, kann man sich auch die Inhalte seiner Kontakte ansehen. Dazu wählt man in der Menü-Leiste "Status". Nun werden die Namen und Profilbilder der Kontakte angezeigt, die aktuell einen Status veröffentlicht haben. Sieht man sich diesen, an, kann die jeweilige Person das einsehen. Es gibt allerdings auch eine Möglichkeit, sich den Whatsapp-Status heimlich anzusehen.

Störung bei Whatsapp? So finden Sie heraus, ob es Probleme gibt

Nicht immer läuft bei Whatsapp alles glatt, immer wieder gibt es Probleme. Kommen Nachrichten etwa nicht an oder werden nicht versendet, kann das an einer Störung beim Messenger-Dienst liegen. Eine andere Möglichkeit ist es, dass es Probleme beim Mobilfunknetz gibt. Wie sie die häufigsten Whatsapp-Probleme lösen können, haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Datenschutz bei Whatsapp: Warum gibt es Kritik?

Immer wieder wird Whatsapp für seine Geschäftspraktiken kritisiert. Diese Kritik hat sich verstärkt, seit der Messenger vom Facebook-Konzern Meta übernommen wurde. Diese Kritikpunkte sind dabei zentral:

  • Sammeln von Metadaten: Kritik gibt es unter anderem daran, dass Whatsapp Metadaten seiner Nutzerinnen und Nutzer sammelt. Dabei geht es zum Beispiel darum, wen man wie oft kontaktiert. Der Inhalt der Nachrichten ist zwar geheim – dennoch kann Whatsapp anhand der Metadaten Profile seiner User erstellen. Diese würden sich, sollte Whatsapp irgendwann Werbung einführen, für die gezielte Ausspielung von Anzeigen nutzen. Außerhalb der EU werden die Daten zudem mit Facebook geteilt – in der Europäischen Union ist das verboten.
  • Datenschutz: Grundsätzlich schützt Whatsapp die Daten seiner Nutzerinnen und Nutzer zwar – doch es kommt immer wieder zu Problemen. So auch 2020, als die Telefonnummern von Tausenden Usern unverschlüsselt über Google abrufbar waren.
  • Sicherheit: Nachrichten, die über Whatsapp verschickt werden, sind verschlüsselt. Allerdings handelt es sich bei dieser sogenannten Ende-zu-Ende-Verschlüsselung um eine sogenannte proprietäre Software. Das heißt, dass Whatsapp die genauen Details zur Art der Verschlüsselung und zum entsprechenden Quellcode geheimhält. Es kann daher nicht unabhängig überprüft werden, wie effizient die Verschlüsselungsmethode ist.

Andere Messenger: Das sind die besten Whatsapp-Alternativen

Auch wenn WhatsApp der absolute Platzhirsch ist, ist die App keineswegs der einzige Messenger-Dienst für Smartphones. Vielmehr gibt es diverse andere Anwendungen, die ähnliche Funktionen bieten. Dazu gehören:

Ob Whatsapp oder einer der anderen Messenger die beste Option ist, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Bei den Funktionen gibt es meist nur kleine Unterschiede. Alle Informationen zu den besten WhatsApp-Alternativen haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Diese Seite wurde zuerst auf morgenpost.de veröffentlicht.