Gefahr für Benutzer: Darum tauscht Apple Akkus aus

Berlin  Apple bittet zum Umtausch älterer MacBooks. Denn die können gefährlich werden. Der Akku ist schuld. Was Nutzer jetzt wissen müssen.

Apple MacBooks: Chef Tim Cook stellt neue Modelle vor – ein älteres macht jetzt Probleme.

Apple MacBooks: Chef Tim Cook stellt neue Modelle vor – ein älteres macht jetzt Probleme.

Foto: - / dpa

Für die Hersteller sind sie ein Image-Schaden, für die Nutzer meist vor allem nervig: Rückrufaktionen. Auch Apple ist immer mal wieder betroffen – aktuell ruft die Firma aus Kalifornien MacBooks zurück. Denn der Akku kann überhitzen, eine Gefahr für den Menschen, der an dem Gerät arbeitet.

Betroffen ist dabei konkret das Modell MacBook Pro mit 15-Zoll-Retina-Bildschirm. Es geht dabei um die zwischen September 2015 und Februar 2017 ausgelieferten Modelle. „Die Batterie kann überhitzen, es besteht ein Brandrisiko“, heißt es in der offiziellen Mitteilung.

Apple MacBook Pro: Brandgefahr wegen überhitzender Akkus

Apple ruft Besitzer des entsprechenden Tragecomputers auf, sich zu melden. Zuerst sollen alle, die glauben, sie würden das beschriebene Gerät haben, online überprüfen, ob es tatsächlich zu den Rückruf-betroffenen Exemplaren gehört. Dazu kann die Seriennummer überprüft werden.

Gehört man zum unfreiwillig erlesenen Kreis, kann man sein Gerät dann bei einem entsprechend autorisierten Fachgeschäft abgeben oder einschicken, wird auf der Rückrufseite erklärt.

Apple entwickelt fortwährend neue Modelle der beliebten Produkte – und schafft manches ab. So erklärte Apple kürzlich das Aus von iTunes in seiner jetzigen Form. Zum Verkaufshit avancierten zuletzt die Airpods – ein Test zeigt, für wen sie sich lohnen . Demnächst soll die Apple Watch vor Herzproblemen warnen – wem kann das helfen? (ses)

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder