VW-Stammmarke liefert im September mehr Autos aus

Wolfsburg.  Hauptgrund dafür ist ein schwacher Vergleichswert aus dem Vorjahr. So lieferte Volkswagen im vergangenen Monat 10 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Im September lieferte der Wolfsburger Autobauer 533.700 VW-Modelle aus (Archivbild).

Im September lieferte der Wolfsburger Autobauer 533.700 VW-Modelle aus (Archivbild).

Foto: Sina Schuldt / dpa

Die Volkswagen-Kernmarke VW Pkw hat im September deutlich mehr Autos ausgeliefert. Hauptgrund dafür ist allerdings ein schwacher Vergleichswert aus dem Vorjahr. So lieferte Volkswagen im vergangenen Monat 533.700 VW-Modelle an die Kunden aus – und damit 10 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie der Konzern am Donnerstag in Wolfsburg mitteilte.

WLTP-Einführung traf VW hart

Im September vor einem Jahr war der neue Abgas- und Verbrauchsprüfstandard WLTP gültig geworden. Das traf die Marke VW massiv, weil der Autobauer viele Modelle und Varianten noch nicht nach den neuen Vorgaben zertifiziert hatte und sie deswegen nicht verkaufen konnte. So stiegen die Auslieferungen im September in Deutschland um knapp 74 Prozent und in Europa um gut 45 Prozent.

Im wichtigsten Einzelmarkt China zeigte sich zumindest auf Monatssicht eine Wende: Hier wurde Volkswagen von der Marke VW 3,3 Prozent mehr Fahrzeuge los – nach einem Minus im August. Der chinesische Markt macht bei der Marke VW rund die Hälfte der Verkaufszahlen aus. Seit geraumer Zeit schwächelt der Markt wegen der Zurückhaltung der chinesischen Kunden infolge des Zollstreits mit Washington.

Absatz-Einbruch von Volkswagen in den USA

In den USA brach der Absatz nach einem starken August dagegen ein, es wurde ein Minus von 11,8 Prozent verbucht. Hier machte Volkswagen weniger Verkaufstage sowie Modellwechsel verantwortlich. In den ersten neun Monaten des Jahres verbuchte VW insgesamt einen Auslieferungsrückgang um 2,3 Prozent auf 4,51 Millionen Fahrzeuge. dpa

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