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Umwelt vs. Bonpflicht: Edeka führt digitale Kassenzettel ein

So funktioniert der smarte Einkaufswagen von Edeka

So funktioniert der smarte Einkaufswagen von Edeka

Keine langen Schlangen an der Kasse, kein Waren aufs Band legen: Edeka testet den smarten Einkaufswagen Easy Shopper. Der rechnet schon während dem Gang durch den Laden aus, wie viel der Einkauf kostet.

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Berlin.   Ein Jahr nach Einführung der Bonpflicht, bleibt der Vorwurf des erhöhten Papierverbrauch. Edeka bietet nun eine digitale Alternative.

Der Supermarkt-Riese Edeka will mit einem neuen Kassenservice den Papierverbrauch des Unternehmens signifikant senken. Künftig können sich die Kunden und Kundinnen zwischen einem digitalen Kassenbon oder dem klassischen Papierzettel entscheiden, berichtet das Hamburger Abendblatt.

Generell muss nach jedem Einkauf egal in welcher Höhe ein Kassenbon ausgestellt werden. Das ist seit Einführung der Bonpflicht Anfang 2020 gesetzlich verankert. Wenn aber selbst für den Lolli am Kiosk ein Zettel mit in die Hand gedrückt wird, steigt auch die Umweltbelastung. Neben dem bürokratischen Aufwand, bleibt das eines der größten Argumente von Kritikern der Bonpflicht.

Der digitale Kassenzettel, den Edeka nun einführt, funktionert vollständig papierlos. An der Kasse erscheint nach dem Erfassen des Einkaufs ein QR-Code auf einem Monitor. Über diesen wird der E-Bon erzeugt. Die Kunden und Kundinnen können den QR-Code einfach mit dem Smartphone abscannen. Nach dem Scannen öffnet der jeweilige Browser den E-Bon als Dokument, das wiederum bei Bedarf gespeichert werden kann. Eine extra Edeka-App braucht es nicht. Wer sie jedoch benutzt, bekommt den digitalen Einkaufsbeleg automatisch und muss ihn nicht extra speichern.

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