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Dobrindt: "Es gibt keinen Welpenschutz für Links-Gelb"

Bonn/ Berlin (ots) - Alexander Dobrindt, Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, hat angekündigt, der neuen Ampel-Koalition keine Bewährungszeit zu Beginn der Legislaturperiode einräumen zu wollen. "Es gibt keinen Welpenschutz für Links-Gelb. Wir werden die Ampelmänner an ihren Taten messen", erklärte Dobrindt bei phoenix. Man werde als Union die Arbeit der Regierung genau kontrollieren und eigene Alternativen darstellen - "nicht populistisch, aber wir wollen eine populäre Opposition sein", so der CSU-Politiker. Nach der Schlappe der Union bei der Bundestagswahl, was Dobrindt als die "unnötigste Wahlniederlage seit Jahrzehnten" bezeichnete, komme es für die Union darauf an, bei den kommenden Landtagswahlen zu reüssieren. Dabei sah Dobrindt durchaus Möglichkeiten, auch künftig mit verschiedenen Parteien der Ampel in den Ländern zu koalieren. "Einen klassischen Lagerwahlkampf wird es in der nahen Zukunft nicht mehr geben", so der Landesgruppenchef am Rande der Kanzlerwahl im Bundestag.

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