Wolfenbüttel – Kinder bauen Malroboter im Erlebnismuseum

Wolfenbüttel.  Das Aha-Erlebnismuseum für Kinder und Jugendliche an der Lindener Straße 15 bietet spannende Ferien-Aktionen für Mädchen und Jungen.

Unter Anleitung von Svenja Bokelmann (von links) basteln Henrik und Inka im Aha Erlebnismuseum an ihrem Malroboter.

Unter Anleitung von Svenja Bokelmann (von links) basteln Henrik und Inka im Aha Erlebnismuseum an ihrem Malroboter.

Foto: Frank Schildener

Angetrieben von einem Propeller, zuckelt eine bunt bemalte Röhre auf Filzstiftbeinen im Kreis über den Tisch und malt dabei verrückte Muster auf Tisch und Papier. Das ist kein Wunder, heißt das malende Propellerding doch „Malrobbi, der verrückte Malroboter“.

Mit Masken vor Mund und Nase

Sechs Kinder basteln Donnerstagvormittag in einer Ferien-Aktion des Aha-Erlebnismuseums an der Lindener Straße in gebührendem Abstand und mit Masken vor Mund und Nase fleißig an ihrem „Malrobbi“. „Der sieht ja aus wie eine Kuh“, ruft Henrik, als seine Schwester Inka die Filzstiftbeine an ihrer fertig bemalten Chipsdose festklebt.

Es gibt Überraschungstüten

„Normalerweise haben wir hier bis zu 25 Kinder in der Aktion, wegen der Pandemie geht das nicht“, erklärt Katrin Keller, stellvertretende Vorsitzende des Betreibervereins. „Wir haben für die Kinder zu Hause Überraschungstüten zu unseren Ferienaktionen“, erzählt sie. Damit könnten die Aktionen daheim in Eigenregie nachgebaut werden.

Auch in der Ausstellung ist Betrieb

In den Ausstellungsräumen des Museums ist ebenfalls Betrieb. Handschuhe und bei Bedarf auch eine Maske bekommen die Kinder vom Museum, im Eingang müssen sich die Hände desinfiziert werden. „Wir sind froh, dass wir in der gegenwärtigen Lage Angebote machen können“, sagt Keller und wendet sich wieder den Besuchern der Ausstellung zu, die sie anders als sonst, nur unter Aufsicht und Anleitung bespielen dürfen.

Eine knuffige Filznase

Zurück zu den Malrobotern. „Wir bauen die ,Malrobbis’ aus Chipsdosen, Milchaufschäumern und Filzstiften“, erklärt Betreuerin Svenja Bokelmann. Konzentriert bekleben die Kinder die Dosen und malen sie an. Einige malen bunte Gesichter auf den Deckel, kleben eine knuffige Filznase daran, zwirbeln aus Pfeifenreinigern bunte Fühler, während andere noch mit den Milchaufschäumern spielen.

Ein Filzstift-Vierbeiner

Milchaufschäumer? Der werde zum Motor für den Malroboter, so Bokelmann. Aus Kabelbindern werden schließlich Propellerblätter, die sich fröhlich im Kreis drehen und den Filzstift-Vierbeiner antreiben. Programmieren lässt er sich nicht, mit den Fingern bekommt er nach dem Start immer wieder einen Stups in die richtige Richtung.

Es gibt noch mehr Angebote

Das Erlebnismuseum hält in den Sommerferien noch einige Aktionen parat. Es zeigt, wie „Slime“ hergestellt wird, erklärt den Bau einer Schallplattenuhr und eines Kaleidoskopes. Alle diese Experimente gibt es auch als Tüte zum Mitnehmen. Infos zu den Terminen gibt es auf der Seite des Museums und des Wolfenbütteler Ferienkalenders: www.ferieninwolfenbuettel.de

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