Schnittkursus für Obstbäume in Hornburg ist beliebt

Hornburg.  Der Landschaftspflegeverband Wolfenbüttel hatte nach Hornburg eingeladen. Die Teilnehmer lernen zunächst die Theorie, dann geht es in die Praxis.

Das Foto zeigt Teilnehmer beim Schneiden.

Das Foto zeigt Teilnehmer beim Schneiden.

Foto: Cornelia Schilling

In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Streuobst veranstaltete der Landschaftspflegeverband Wolfenbüttel, dem auch die Kreisgruppe des Naturschutzbundes (Nabu) angehört, einen zweitägigen Obstbaumschnittkursus bei Hornburg.

Zahlreiche an Obstbaumpflege Interessierte hatten sich zu der Veranstaltung angemeldet, heißt es in der Pressemitteilung. Die Vorsitzende der Kreisgruppe des Nabu, Cornelia Schilling, begrüßte die Teilnehmer und stellte als Referentin die Pomologin (Obstkundlerin) Sabine Fortak vom Verein ASt vor.

Der theoretische Teil wurde in der Traditionsgaststätte „Willeckes Lust“ angeboten, so die Mitteilung weiter. dort wurde nach der Begrüßung mit Lichtbildern in die allgemeinen Grundlagen und die Theorie des sogenannten „Oeschberg-Baumschnitts“ eingeführt.

Am folgenden Tag traf man sich frühzeitig wieder. Nachdem geeignetes Werkzeug für den Obstbaumschnitt vorgestellt und dessen Gebrauch erklärt war, ging es auf einer Obstwiese vor den Toren Hornburgs weiter. Die gut 20 Teilnehmer verteilten sich auf mehrere Gruppen, und nach reiflicher Überlegung und erst nach dem „OK“ der Experten wurden die ersten Schnitte angesetzt.

Zur Mittagszeit kehrte die Gruppe zu einem Eintopf bei „Willeckes“ ein. Dort wurde sich angeregt ausgetauscht, Fragen konnten geklärt werden, und anschließend ging es gut aufgewärmt zu einem weiteren praktischen Teil auf die Streuobstwiese Kirschenberg des Naturschutzbundes. Dort wurden vorwiegend ältere Bäume nachgeschnitten.

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