Quartiersentwicklung am Nordkopf: Planungsbüro legt los

Wolfsburg.  Mit Henning Larsen Architects und Gehl Architects wurde ein Planungsbüro ausgewählt, das eine städtebauliche Studie erarbeitet.

Bei der Vertragsunterzeichnung (v. l.): Manfred Günterberg, Vorstand der Wolfsburg AG, Bernd Osterloh, Vorsitzender des Gesamt- und Konzernbetriebsrates der Volkswagen AG, Timo Herzberg, CEO Signa Real Estate Germany, Gunnar Kilian, Personalvorstand der Volkswagen AG, Klaus Mohrs, Oberbürgermeister der Stadt Wolfsburg, und Dr. Frank Fabian, Sprecher des Vorstands der Wolfsburg AG.

Bei der Vertragsunterzeichnung (v. l.): Manfred Günterberg, Vorstand der Wolfsburg AG, Bernd Osterloh, Vorsitzender des Gesamt- und Konzernbetriebsrates der Volkswagen AG, Timo Herzberg, CEO Signa Real Estate Germany, Gunnar Kilian, Personalvorstand der Volkswagen AG, Klaus Mohrs, Oberbürgermeister der Stadt Wolfsburg, und Dr. Frank Fabian, Sprecher des Vorstands der Wolfsburg AG.

Foto: Matthias Leitzke / Wolfsburg AG

Bei der Planung des Zukunftsquartiers am Nordkopf ist der nächste Meilenstein erreicht. Die Wolfsburg AG und Signa haben am Mittwoch den Vertrag zur Konzeptionierung des Projekts unterzeichnet, der die Erstellung eines Gesamtkonzepts sowie einer Machbarkeitsstudie vorsieht. Das teilt die Wolfsburg AG mit.

Mit Henning Larsen Architects und Gehl Architects wurde ein Planungsbüro ausgewählt, das die städtebauliche Studie erarbeitet. „Ein zukunftsorientierter Plan für den Nordkopf bietet die Chance, den urbanen Charakter der Wolfsburger Innenstadt zu stärken. Mit einer sorgfältigen Konzeption kannes hier gelingen, das Gesicht des modernen Wolfsburgs entscheidend mit zu prägen“, sagt Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs.

Die Stadt Wolfsburg und die Volkswagen AG befürworten die Entwicklung des Nordkopf-Areals durch Signa und die Wolfsburg AG und unterstützen das Projekt. Auf dem Innenstadt-Areal südlich und westlich des Wolfsburger Hauptbahnhofs soll eine urbane Quartiersentwicklung realisiert werden. Dabei würden erlebnisorientierter Einzelhandel, zukunftsgerichtete Mobilitäts- und Digitallösungen, Freizeitangebote sowie Hotel-, Büro- und Wohnnutzungen integriert. „Wir wollen möglichst viele Nutzungsmöglichkeiten an einem Standort vereinen, um Arbeit und Freizeit harmonisch miteinander zu verbinden“, sagt Timo Herzberg, CEO Signa Real Estate Germany.

Die Wolfsburg AG und Signa werden nun im ersten Schritt ein Gesamtkonzept entwickeln, über dessen Umsetzung der Rat der Stadt Wolfsburg und alle beteiligten Partner entscheiden. Der Abschluss dieser ersten Planungsphase ist bis Ende des ersten Quartals 2020 vorgesehen, heißt es in der Mitteilung.

Henning Larsen Architects und Gehl Architects aus Dänemark werden im Auftrag von Signa die architektonische Vision, Funktionsmischung und das Mobilitätskonzept für das Quartier der Zukunft entwickeln. Der Stil der Architekten sei skandinavisch modern und finde sich in zahlreichen Gebäuden auf der ganzen Welt wieder. Beispielhaft dafür sind unter anderem das Moessgaard Museum in Aarhus aus dem Jahre 2014, die Siemens-Konzernzentrale in München aus dem Jahr 2016 sowie das aktuell größte Stadtentwicklungsprojekt Kanadas, der East Harbour in Toronto. Zudem hat das Büro den New Yorker Times Square 2016 erfolgreich umgeplant. red

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