Polizei - Markus Glomb ist neuer Leiter Einsatz

Wolfsburg.  Etliche Stationen hat Polizeirat Markus Glomb in seiner zwei Jahrzehnte alten Polizeikarriere schon durchlaufen. Sein Erfahrungsschatz ist reich.

Das Einsatzgeschehen leitet fortan Markus Glomb. Der 42-Jährige kennt sich unter anderem im Fußball-Geschehen bestens aus und war bei Spielen zwischen Braunschweig und Hannover im Einsatz.

Das Einsatzgeschehen leitet fortan Markus Glomb. Der 42-Jährige kennt sich unter anderem im Fußball-Geschehen bestens aus und war bei Spielen zwischen Braunschweig und Hannover im Einsatz.

Foto: Archiv: Darius Simka/regios24 / regios24

Das einzige, was er nicht gemacht hat, ist Hubschrauber fliegen und tauchen, räumt er schmunzelnd ein. Ansonsten hat Markus Glomb so ziemlich alle Stationen an polizeilicher Praxis durchlaufen, die es gibt. Mit Beginn des Oktobers ist der 42-Jährige neuer Leiter Einsatz der Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt. Am Freitag stellte ihn Wolfsburgs derzeitige Polizeichefin Heike Heil der Presse vor.

Seit zwei Jahrzehnten im Polizeidienst

Polizeirat Glomb ist seit 21 Jahren bei der Polizei. Vor acht Jahren war ein schon einmal für ein halbes Jahr in der VW-Stadt, ganz fremd ist ihm Wolfsburg also nicht. Zudem hat es einen fließenden Übergang im Amt gegeben. Vom vergangenen Februar bis September hatte der 1. Polizei-Kommissar Joachim Krüger die Stelle des Leiter Einsatzes ausgefüllt. Man freue sich über einen nahtlosen Übergang und dass man jetzt Markus Glomb als festen Leiter begrüßen könne, so die aktuelle Polizeichefin Heike Heil .

Viele Stationen in der ganzen Region durchlaufen

Landespolizei, Bereitschaftspolizei, Zugführer, Leiter Streifendienst, polizeilicher Einzeldienst, Einsatz in der Polizeistatistik und im Bereich der Online-Wache - facettenreich sind die Erfahrungen, die Glomb in 21 Jahren Polizeidienst gesammelt hat. Mit Blick auf Wolfsburg stellt er fest, dass das Zusammenwirken von Stadt, Werk (Werkschutz), VfL Wolfsburg sehr gut sei.

Forderung: Corona-Regeln müssen den Menschen transparent vermittelt werden

Mit Blick auf Corona und ständig neue Herausforderungen, was das Reglement betreffe, komme es auch darauf an, dass es der Bevölkerung gegenüber transparent zugehe. Information und die Menschen mitnehmen sei wichtig, unterstreicht Glomb.

Null Toleranz bei Durchsetzung der Regelen und Angriffen auf Polizeibeamte

Allerdings würde es keine Toleranz bei der Umsetzung der Corona-Maßnahmen geben und auf keinen Fall bei Übergriffen auf Polizeibeamte. Hintergrund: Im Sommer war es am Allersee spät in in der Nacht bei einer aus dem Ruder gelaufenen Party auf Angriffe gegen die anrückende Streife gekommen. Und auch im Kaufhof war die Lage an den Wochenenden zunächst mit Blick auf Covid 19 problematisch. Die Corona-Maßnahmen wurden dann mittels Alkoholverboten in den Nachtstunden (Allersee) und Zugangsbeschränkungen (Kaufhof) umgesetzt.

Enge Zusammenarbeit mit der Justiz

„Hier arbeiten wir eng mit der Justiz zusammen, die Kooperation mit dem Amtsgericht ist sehr gut. Grundsätzlich ist unsere Ansage: 24/7.“ Im Klartext heißt dies, dass in der Stadt rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche Polizei einsatzbereit ist.

Erfahrungen bei Derbys zwischen Braunschweig und Hannover

Glomb war bislang in der gesamten Region zwischen Hannover und Helmstedt im Einsatz. In Sachen Fußball hat der Polizeirat unter anderem Erfahrungen bei den Derbys zwischen Braunschweig und Hannover sammeln können - den traditionell schwierigsten Aufeinandertreffen in der Region. Lob zollt er in dem Zusammenhang den Wolfsburgern. „Der VfL zeigt einen Umgang mit seinen Ultras, wie es nicht überall der Fall ist.“

In Corona-Zeiten sind feste Schichten wichtig

Wolfsburg sei in jedem Fall eine sehr interessante Stadt, blickt der 42-Jährige seiner Arbeit dieserorts mit Spannung und Vorfreude entgegen. Noch einmal Stichwort Corona. Damit es im Infektionsfall nicht zum Ausfall größerer Mitarbeiterkreise komme fahre man in festen Schichten. Beim Einsatzgeschehen sei allerdings der - körperliche - Kontakt mit Menschen am Einsatzort nicht zu vermeiden.

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