Klassische Musik

Neue Konzert-Reihe startet in Wolfsburg

| Lesedauer: 3 Minuten
Stellten das Programm der Konzertwoche vom 30. September bis zum 8. Oktober in Wolfsburg vor (von links): Matthias Klingebiel (Stadt Wolfsburg), Silke Comberg und Lutz Bachmann (Sparkasse), Knut Hanßen und Séverine Kim (Startpunkt Musik e. V.) sowie Christoph Treichel (Sparkasse).

Stellten das Programm der Konzertwoche vom 30. September bis zum 8. Oktober in Wolfsburg vor (von links): Matthias Klingebiel (Stadt Wolfsburg), Silke Comberg und Lutz Bachmann (Sparkasse), Knut Hanßen und Séverine Kim (Startpunkt Musik e. V.) sowie Christoph Treichel (Sparkasse).

Foto: Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg

Wolfsburg.  Es gibt vier Konzerte an drei außergewöhnlichen Veranstaltungsorten in Wolfsburg. Los geht es am 30. September im Phaeno. Das steckt dahinter.

Vom 30. September bis zum 8. Oktober findet in Wolfsburg eine Konzertwoche der ganz besonderen Art statt, wie die Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg mitteilt. Es gibt vier Konzerte an drei außergewöhnlichen Veranstaltungsorten.

Das wird Musikfans in Wolfsburg geboten

Am 30. September findet um 20 Uhr das Eröffnungskonzert im Phaeno statt. Der weltweit ausgezeichnete Pianist Alexej Gorlatch interpretiert am Klavier Werke von Haydn, Beethoven und Chopin.

Der Gartensaal des Wolfsburger Schlosses ist am 2. Oktober um 11 Uhr mit Unterstützung der Kreismusikschule Gifhorn und der Musikschule der Stadt Wolfsburg Schauplatz der Konzertmatinee der „Young Classic Masters“.

Von dort aus geht es zur St.-Christophorus-Kirche Wolfsburg. Dort findet am 6. Oktober ab 19 Uhr der Duoabend mit Séverine Kim und Alexander Hülshoff statt. Die beiden setzen ihren Fokus auf die drei großen „Bs“: Bach, Brahms und Beethoven.

Gastgeber des Abschlusskonzertes ist wiederum das Phaeno: Am 8. Oktober spielt das Klaviertrio Elisabeth Kufferath, Leonid Gorokhov und Knut Hanßen ab 20 Uhr.

Mehr Nachrichten aus Wolfsburg:

Verein Startpunkt Musik ist Initiator

Ermöglicht hätten die Konzertreihe ein Zusammenschluss verschiedener Förderer und der gemeinnützige Verein Startpunkt Musik als Initiator. Dessen Vorsitzenden Séverine Kim und Knut Hanßen, beide Konzertpianisten, haben das Programm entwickelt: „Dieses Format hat es im Wolfsburger Land noch nicht gegeben: Unter dem verbindenden Thema ,Experimente‘ bieten wir spannende, hochklassige Konzerte mitten in Wolfsburg für alle neugierigen und interessierten Zuhörenden aus der Region“, sagt Knut Hanßen. Séverine Kim ergänzt: „Die Musikerinnen und Musiker präsentieren sich dabei ganz unterschiedlich: Vom Soloabend über ein Duokonzert bis hin zur Kammermusik in großer Besetzung – es ist mit Sicherheit für jeden etwas dabei.“

Sparkassenstiftung und Musikschule begeistert von dem Projekt

Neben dem Lüneburgischen Landschaftsverband und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung unterstützt die Sparkassenstiftung Gifhorn-Wolfsburg für Kultur und Soziales ebenfalls die Konzertreihe. „Uns hat das Konzept der Veranstalter sofort überzeugt. Neben etablierten Künstlerinnen und Künstlern gibt es ein besonderes Highlight: Als ,Young Classic Masters‘ erhalten junge, talentierte Musikerinnen und Musiker die Chance, Unterricht bei der international renommierten Klavierpädagogin Prof. Dr. Elena Levit zu bekommen. Das Erlernte wird dann den Zuhörerinnen und Zuhörern im Gartensaal des Wolfsburger Schlosses präsentiert“, sagt Silke Comberg, Vorsitzende der Sparkassenstiftung für Kultur und Soziales. Matthias Klingebiel, Leiter der Musikschule der Stadt Wolfsburg, freut sich sehr über diese Chance für den Nachwuchs: „Dieser Meisterkurs ist eine wertvolle Bereicherung für die Entwicklung unserer jungen Talente – und alle Interessierten können diese Entwicklung mitverfolgen: Am 30. September und 1. Oktober findet der Unterricht in der Musikschule in Wolfsburg statt, Gasthörerinnen und Gasthörer sind herzlich willkommen!“

Für alle Konzerte sind Karten unter www.konzertwochewolfsburg.de erhältlich. Der Eintritt für die Vorstellung der „Young Classic Masters“ ist frei, es wird allerdings um Voranmeldung über die genannte Homepage gebeten.

Fragen zum Artikel? Mailen Sie uns: redaktion.online-bzv@funkemedien.de