Wie die Bank zurück zur „Tierser Ecke“ in Fallersleben kam

Fallersleben.  Bürger helfen der Ortsbürgermeisterin spontan nach Randale am Rande der Altstadt. Die Bank hatten Unbekannte zum Schlossteich geschafft.

Per Handkarren wurde die Bank zum Gröpertor zurückgebracht.

Per Handkarren wurde die Bank zum Gröpertor zurückgebracht.

Foto: Privat

Von einer spontanen Geste der Hilfsbereitschaft und des Engagements für den Heimatort berichtet Bärbel Weist, Ortsbürgermeisterin von Fallersleben. Im Mittelpunkt steht die beliebte „Tierser Ecke“ am Gröpertor am Rande der Altstadt, die vor Jahren als Zeichen der Freundschaft zwischen der Hoffmannstadt und dem Rosengarten-Bergdorf Tiers initiiert wurde. Bürger und Geschäftsleute aus Fallersleben hatten nach und nach Tisch, zwei Bänke und einen Blumentrog, alles aus Holz, gespendet.

Vor einigen Tagen habe sie auf dem Anrufbeantworter die Nachricht gehabt, dass an der Tierser Ecke eine der Bänke fehle und ob sie etwas machen könnte, schildert Weist. „Ich setzte mich ins Auto und sah mir den Schaden an. Die Bank war aus der Halterung gerissen.“

Schräger Zufall: „Am nächsten Tag traf ich beim Einkaufen in der Altstadt eine Fallersleberin, die mir berichtete, dass die Holzbank vom Gröpertor verschwunden sei und nun im Kastanienwäldchen am Schlossteich stehe. Sie bat mich darum, dafür zu sorgen, dass die Bank zurückgebracht wird“, berichtet Weist weiter. Und kann Vollzug melden: „Nach einigen Telefongesprächen erhielt ich die Zusage. Zwei kräftige Fallersleber besorgten einen Bollerwagen, mit dem sie die Bank zurücktransportierten.“

Nach erfolgreicher Arbeit schickten ihr die Helfer, die namentlich nicht genannt werden möchten, ein Foto. Weist: „Ich habe mich über das Engagement der beiden Fallersleber Bürger sehr gefreut und mich bei ihnen für den Einsatz bedankt.“ Und auch Gisela und Bodo Fleckstein, die die „Tierser Ecke“ viele Jahre gepflegt hatten, seien froh, dass die Bank wieder da sei.

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