Notlandung bei Lauingen

Kleinflugzeug muss auf Acker im Kreis Helmstedt notlanden

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Ein Kleinflugzeug musste bei Lauingen notlanden.

Ein Kleinflugzeug musste bei Lauingen notlanden.

Foto: Kreisfeuerwehr Helmstedt

Lauingen.  Der Vorfall ereignete sich am Mittwochvormittag. Die Notlandung erfolgte auf einem Acker in Nachbarschaft zum Waldbrand-Gebiet.

Wie ein Sprecher des Flughafens Braunschweig-Wolfsburg am Mittwochvormittag mitteilte, musste ein Kleinflugzeug in der Feldmarks Lauingens bei Königslutter notlanden. Der Vorfall habe sich gegen 11 Uhr ereignet. Helmstedts Kreisfeuerwehr-Sprecher Nord, Andreas Meißner, bestätigte unserer Zeitung gegenüber den Vorfall.

Nach ersten Informationen sei eine Notlandung notwendig gewesen, möglicherweise wegen eines Motorschadens. Am Einsatzort sei aber schnell klar gewesen: Weder der Pilot noch andere seien bei dem Vorfall verletzt worden, teilten Feuerwehr- und Flughafensprecher übereinstimmend mit. Auch größere Sachschäden seien nicht zu verzeichnen gewesen.

Notlandung auf Acker bei Waldbrandgebiet

Schon kurz nach dem Vorfall konnte Andreas Meißner am Mittag Entwarnung geben, dass die eingesetzten Feuerwehr-Kräfte bereits wieder abrücken konnten. Kurioserweise fand die Notlandung auf einem Acker in Nachbarschaft des Waldbrandgebietes statt, wo es vergangene Woche zu einem Großeinsatz kam, berichtete er. Nach Angaben des 64 Jahre alten Piloten war er zuvor alleine mit seinem einmotorigen Kleinflugzeug am Mittwochvormittag in Gießen (Hessen) gestartet, schreibt die Polizei.

Neben den Feuerwehren aus Lauingen, Bornum, Scheppau, Königslutter und Ochsendorf waren auch zwei Fahrzeuge der Braunschweiger Flughafen-Feuerwehr zur fachlichen Unterstützung der örtlichen Rettungskräfte vor Ort. Die Notlandung sei außerhalb der Kontrollzone des Flughafens gewesen, teilte der Flughafensprecher zudem mit. Dennoch hätten Werkfeuerwehr und Berufsfeuerwehr Braunschweig in Bereitstellung gestanden. Da sie aber nicht abberufen wurden, musste der Flughafen nicht geschlossen werden.

Weiterhin waren zunächst auch Notärzte aus Wendhausen und Helmstedt alarmiert worden, zudem der Rettungshubschrauber Christoph 30. Deren Einsatz aber war nicht notwendig. Ein ansässiger Landwirt schleppte das Kleinflugzeug mit 8,5 Meter Spannweite auf einen Feldweg am Ackerrand, wo es geborgen werden soll.

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