Handballfreunde Helmstedt-Büddenstedt setzen Sinkflug fort

Handball-Oberliga: Mit der siebten Niederlage in Serie und Tabellenplatz 9 verabschiedeten sich die HF Helmstedt-Büddenstedt aus der Saison.

Schräglage bleibt bestehen: Die Handballfreunde (beim Wurf Johannes Frenkel) kassierten die siebte Niederlage in Serie.

Schräglage bleibt bestehen: Die Handballfreunde (beim Wurf Johannes Frenkel) kassierten die siebte Niederlage in Serie.

Foto: Darius Simka / regios24

Helmstedt. So unbefriedigend, wie es sportlich in den vergangenen Wochen lief, so unbefriedigend lief es für Handball-Oberligist HF Helmstedt-Büddenstedt auch im letzten Saisonspiel gegen den HV Barsinghausen. Die 25:27 (15:17)-Niederlage war für die Helmstedter die siebte Saisonniederlage in Folge.

Rechnet man das 30:30 am 2. März bei Meister und Drittliga-Aufsteiger TuS Vinnhorst mit, warten die Helmstedter gar seit acht Meisterschaftsspielen auf einen Sieg. Die HF beendeten die Spielzeit auf Platz 9. Sie rutschten nur deshalb nicht auf einen zweistelligen Rang ab, weil der Tabellenzehnte HSG Plesse-Hardenberg am 30. Spieltag Absteiger TG Münden überraschend die ersten Pluspunkte überließ. Jubeln durften nach dem Abpfiff indes die Gäste. Sie sicherten sich durch den Auswärtssieg den Klassenerhalt und umgingen die Abstiegsrelegation, die nun die SG Börde Handball bestreiten muss.

Die Handballfreunde, bei denen vor der Partie Co-Trainer Tristan Staat (wird Jugendkoordinator beim HC Empor Rostock), Jacob Nowak, Bilal Shagluf (beide Studium), Jens Osterloh (zurück nach Nordrhein-Westfalen), Hallensprecher Mirko


Marhenke und Zeitnehmer Sven Fischer verabschiedet wurden, liefen in ihrem letzten Saison-Heimspiel 60 Minuten hinterher. Lediglich beim 1:1 (2. Minute) durch Johannes Frenkel gelang ein Ausgleichstreffer. Ansonsten lagen nur die von rund 100 Fans begleiteten Gäste vorne. „Barsinghausen hatte einen unglaublichen Zug und Drang in seinem Spiel. Man hat gemerkt, dass sie gewinnen mussten“, sagte HF-Spielertrainer Markus Kopp. Seine Mannschaft dagegen habe vor allem in der ersten Halbzeit unübersehbare Defensiv-Schwächen gezeigt. „Wir haben Barsinghausens Kreisläufer nie in den Griff bekommen, der durfte einige einfache Tore machen.“

In Halbzeit 2 und nach einem Sechs-Tore-Rückstand (17:23) zeigten die Helmstedter Moral. Jacob Nowak, obwohl am Knie lädiert, drehte in seinem letzten Spiel für die HF noch einmal auf und deutete sein Potenzial an. Der 20-Jährige brachte die HF mit vier Toren noch einmal heran. Mehr war nicht drin, weil die Helmstedter Tempogegenstöße und Siebenmeter vergaben. „Dennoch war es ein tolles, hartes, aber faires Spiel vor einer klasse Kulisse“, sagte Kopp. Der Abend endete mit einer Pool-Party der Handballfreunde in der Kabine und mit dem gemeinsamen Grillen von Fans und Spielern vor der Halle.

HF:

Barsinghausen hatte einen unglaublichen Zug und Drang in seinem Spiel.
Markus Kopp

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